Reiseschutzimpfungen via Versichertenkarte

Kiel, 17. April 2019 – Pünktlich zum Beginn der Urlaubssaison hat die BARMER das Verfahren bei Reiseschutzimpfungen vereinfacht. Eine Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung macht es den Ärzten im Land möglich, ärztliche Leistungen für Reiseschutzimpfungen für Versicherte der BARMER direkt über die Versichertenkarte mit der Krankenkasse abzurechnen und ihren Patienten Impfstoffe und auch Malariaprophylaxetabletten auf einem Kassenrezept zu verordnen. „Die Impfstoffe und Tabletten werden von den Apotheken unmittelbar mit der BARMER abgerechnet. Von den Versicherten ist daneben keine Zuzahlung zu leisten“, freut sich Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER für Schleswig-Holstein.

Information und Beratung

Die Vereinbarung umfasst neben der Verordnung und der Verabreichung des Impfstoffes zusätzliche Informations- und Beratungsleistungen der impfenden Ärzte. „Die Ärzte klären ihre Patienten nicht nur über den Nutzen der Impfung und über die zu verhütende Krankheit auf. Sie erheben darüber hinaus eine Impfanamnese, geben Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen, Komplikationen und Kontraindikationen und auch Empfehlungen über Verhaltensmaßregeln im Anschluss an die Impfung“, so der BARMER-Landeschef. Ferner erfolge eine Aufklärung über Eintritt und Dauer der Schutzwirkung sowie über das Erfordernis von Wiederholungs- oder Auffrischungsimpfungen. Die Impfung werde zudem im Impfpass dokumentiert oder eine Impfbescheinigung ausgestellt.

Cholera, Hepatitis & Co.

Seit Jahresbeginn übernimmt die BARMER die kompletten Kosten für Reiseschutzimpfungen ihrer Versicherten. Dabei richtet sie sich nach den jeweils aktuellen Empfehlungen des dafür maßgebenden Expertengremiums, der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts. „Wer ferne Länder bereist, ist manchmal höheren gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Einige dieser Gefahren lassen sich durch Reiseschutzimpfungen minimieren. Daher kann ein ausreichender Impfschutz enorm wichtig sein und Leben schützen“, erläutert Hillebrandt.

Weitere Informationen: www.barmer.de/a000087.

Webcode dieser Seite: p011359 Autor: Barmer Erstellt am: 17.04.2019 Letzte Aktualisierung am: 17.04.2019
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