Auswertungen der BARMER - Schleswig-Holsteins Kinder gehen am häufigsten zur Früherkennung

Kiel, 13. Juni 2017 - In Schleswig-Holstein nehmen so viele Kinder an den Früherkennungsuntersuchungen teil wie in keinem anderen Bundesland. Wie Auswertungen der Barmer zeigen, weist Schleswig-Holstein bei den Untersuchungen U3 bis U9 die höchsten Teilnahmeraten auf. Nur bei drei von 100 der bei der Barmer versicherten Kinder wurde von den Ärzten in den Jahren 2013 bis 2015 keine der Untersuchungen U4 bis U7a abgerechnet, bei den Untersuchungen U8 und U9 bei vier von 100 Kindern. Im Durchschnitt aller Bundesländer nahmen an den U4 bis U7 fünf bis sechs und an den U7a bis U9 zehn bis elf Kinder nicht an den Untersuchungen teil.

Einladungen und Bonus

„Die Eltern in Schleswig-Holstein nehmen die Verantwortung für das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder anscheinend besonders ernst“, erklärt Schleswig-Holsteins Barmer Landesgeschäftsführer Thomas Wortmann zu den hohen Inanspruchnahmeraten im Land. Mit dazu bei trägt auch, dass die Eltern doppelt auf die anstehenden Untersuchungen hingewiesen und dazu mit ihren Kindern eingeladen werden. Dies erfolgt sowohl seitens der Barmer als auch durch das Landesfamilienbüro rechtzeitig vor den jeweiligen Terminen. „Zusätzlich können die Kinder und Jugendlichen durch die Teilnahme an den Untersuchungen Punkte im Bonusprogramm der Barmer sammeln, wo attraktive Prämien winken“, zeigt Wortmann einen weiteren Anreiz auf.

U- und J-Untersuchungen für Kinder und Jugendliche

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen sieht bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr zehn Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten vor. Damit soll rechtzeitig erkannt und gehandelt werden, wenn die körperliche, geistige oder psycho-soziale Entwicklung der Kinder gefährdet ist. Darüber hinaus haben Jugendliche im Alter von 13 bis 14 Jahren Anspruch auf eine Jugendgesundheitsuntersuchung (J1). Das Kinder- und Jugendprogramm der Barmer hat überdies die Lücke zwischen den U- und J-Untersuchungen und bis zum Erwachsenwerden mit weiteren Untersuchungen geschlossen. Dazu gehören eine U10 für Kinder im Alter von sieben bis acht Jahren, eine U11 für Kinder im Alter von neun bis zehn Jahren sowie eine J2 für Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.barmer.de.

Webcode dieser Seite: p007793 Autor: Barmer Erstellt am: 13.06.2017 Letzte Aktualisierung am: 13.06.2017
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