Aktuelles aus Schleswig-Holstein

 

Ihr Ansprechpartner:

Wolfgang Klink
Telefon: 0800 333004 656-631 oder 0431 12279731
E-Mail: presse.sh@barmer.de

Viele Versicherte der BARMER leiden gleichzeitig unter mehreren chronischen Erkrankungen und bekommen dafür Medikamente verordnet. Je mehr Mittel das sind, desto größer wird jedoch auch das Risiko für unerwünschte Wechselwirkungen. Hinzu kommt, dass zumeist mehrere Ärzte Verordnungen ausstellen und diese häufig auch in verschiedenen Apotheken eingelöst werden.

Analysen der BARMER für ihren Krankenhausreport 2018 belegen, dass für anspruchsvolle Operationen, wie beispielsweise beim Bauchaortenaneurysma, Erfahrung und Routine des Operateurs notwendig sind. Daher sollten nur noch solche Kliniken einen Eingriff durchführen, die als Gefäßzentrum zertifiziert sind oder über hohe Fallzahlen verfügen. Mit der Festlegung von Mindestmengen durch den gemeinsamen Bundesausschuss würde die Versorgungsqualität verbessert. Insgesamt sollte die Krankenhauslandschaft in Schleswig-Holstein und Qualitätsgesichtspunkten strukturiert werden.

In der dunklen Jahreszeit leiden viele Menschen unter der so genannten Winterdepression. Der Körper reduziert das Glückshormon Serotonin und bildet gleichzeitig mehr Melatonin, das Schlafhormon. Die helle Tageszeit ausnutzen oder Sport treiben helfen aus dem Stimmungstief.

Die therapeutischen Videospiele mit der MemoreBox wirken sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen aus. Daher weitet die BARMER das Projekt aus und auch Einrichtungen in Schleswig-Holstein machen dabei unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg mit. Bundesweit nehmen 100 ausgewählte Pflegeeinrichtungen an der zweiten Projektphase teil.

Die Barmer hat die Verordnungen von Cannabis-haltigen Medikamenten seit der erleichterten Verordnungsfähigkeit im Jahr 2017 analysiert. In Schleswig-Holstein entfallen danach 90 Prozent aller Verordnungen auf die Indikationsgruppen chronische Schmerzen, Multiple Sklerose und Krebserkrankungen. Die Hälfte aller Verordnungen wird von Hausärzten ausgestellt.

Zum Weltdiabetestag am 14. November legt die BARMER einen aktuellen "Diabetes-Atlas" vor. Darin wird die regionale Verteilung von Diabetes mellitus in Deutschland aufgezeigt. Schleswig-Holstein hat mit 8,0 Prozent die niedrigste Betroffenen-Rate alle Bundesländer. Innerhalb des Landes zeigen sich aber deutliche Unterschiede.

 

Webcode dieser Seite: p006666 Autor: Barmer Erstellt am: 15.12.2016 Letzte Aktualisierung am: 10.12.2018
Nach oben