Nähe suchen - Gespräche führen

Workshop der Barmer GEK mit Sozialdiensten der Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen

Im April 2015 hat das Barmer GEK Fachzentrum Krankenhaus Rehabilitation in Berlin seine Arbeit aufgenommen. Es ist für die Bearbeitung von Kundenanträgen im Bereich Vorsorge, Reha und Krankenhaus sowie für die Rechnungsbearbeitung, -steuerung und -prüfung von stationären Leistungen in den Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen zuständig. Auch Vertragsverhandlungen mit den stationären Einrichtungen gehören zum Aufgabenbereich dieses Fachzentrums.

Gemeinsam für kurze und schnelle Lösungen sorgen

Zentrumsleiterin Felicitas Marx und ihr Team hatten Vertreter von Sozialdiensten aus Sachsen zum Workshop nach Leipzig eingeladen. Ziel der Veranstaltung war das persönliche Kennenlernen zwischen Barmer GEK- und Sozialdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, verbunden mit einem Erfahrungsaustausch. Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus sächsischen Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen sind der Einladung gefolgt.

Im Gesprächsaustausch spielten indikationsbezogene Versorgung, regionale Versorgungsstrukturen, der Umgang mit Patientenwünschen, aber auch die Bearbeitung von Eilanträgen für eine Patientenverlegung in eine anderer Einrichtung eine maßgebliche Rolle. Die Teilnehmer waren sich einig, durch die Entstehung des Barmer GEK Fachzentrums als zentraler Ansprechpartner ist die Arbeit, nach anfänglichen Umstellungsschwierigkeiten, nun bedeutend einfacher geworden. "Ein versorgungsgerechter, reibungsloser Ablauf für den betroffenen Patienten kann nur gelingen, wenn sowohl Sozialdienste als auch Krankenkasse Hand in Hand arbeiten. Dazu gehören kurze, schnelle Kontaktwege und manchmal auch das direkte Gespräch. Das ist uns wichtig!", sagt Marx. Und stellt auch im kommenden Jahr wieder einen Veranstaltungstermin in Aussicht.

Kliniksozialdienste

Wenn eine Erkrankung bisher gewohnte Lebensabläufe unterbricht und sich Patienten mit einem veränderten gesundheitlichen Zustand konfrontiert sehen, dann benötigen sie meist Unterstützung. Kliniksozialdienste beraten, unterstützen und begleiten Patienten und deren Angehörige. Sie helfen dabei die Folgen von Erkrankungen zu verarbeiten. Bei schwerwiegenden Erkrankungen kann das sogar bedeuten, dass das bisherige Leben der Patienten neu überdacht und strukturiert werden muss. Hier sind die Beschäftigten von Sozialdiensten aufgrund ihrer Vernetzung im Gesundheitswesen wichtige Lotsen. Sie geben Patienten gezielt Hilfestellung, suchen nach selbst bestimmten Lösungen, die den individuellen, speziellen Anforderungen und Bedürfnissen der Patienten angepasst sind.

Zitat einer Teilnehmerin

"Das gegenseitige Kennenlernen schafft eine gute Basis der Zusammenarbeit. In der täglichen Arbeit mit unseren Patienten sind wir auf einen schnellen Informationsaustausch angewiesen. Es ist gut, wenn diese Treffen regelmäßig angeboten werden."
Claudia Ullrich, Sozialarbeiterin in der Muldentalklinik Krankenhaus Wurzen

Webcode dieser Seite: p007025 Autor: Barmer Erstellt am: 29.12.2016 Letzte Aktualisierung am: 29.12.2016
Nach oben