Pressearchiv Sachsen 2017

Wichtige Informationen für Sie zum Nachlesen.

An Silvester kommt es immer wieder zu Verbrennungen, Knalltraumata oder Augenverletzungen. „Bei einem Feuerwerks-Unfall müssen Erste-Hilfe-Maßnahmen schnell eingeleitet werden, um Schlimmeres zu vermeiden oder gar bleibende Schäden zu verhindern“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer Barmer in Sachsen.

Der Beitragssatz der BARMER bleibt auch im kommenden Jahr stabil. Damit behält die Kasse bereits zum dritten Mal in Folge einen Beitragssatz in Höhe von 15,7 Prozent. Das hat der Verwaltungsrat der BARMER heute in Erfurt beschlossen.

Arbeit, Einkommen, Partnerschaft und Kinder haben entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kam der Barmer Gesundheitsreport 2017. Beschäftigte in unbefristeten oder Arbeitsverhältnissen mit häufigen Wohnortwechsel leiden deutlich häufiger an psychischen Erkrankungen. Positiv auf die Gesundheit wirkt sich hingegen das Familienleben aus. Wer in einer Partnerschaft lebt und Kinder hat, leidet seltener an einer psychischen Erkrankung.

Die Sachsen waren 2016 häufiger krankgeschrieben als im Bundesdurchschnitt. Der Krankenstand stieg im Freistaat von 2014 bis 2016 von 5 Prozent auf 5,2 Prozent. Seit 2015 liegt er auf gleichbleibend hohem Niveau. Jeder Erwerbstätige in Sachsen war 2016 durchschnittlich 1,4 Mal krankgeschrieben und fehlte im Schnitt 14 Tage je Krankheitsfall.

Es ist nicht zu übersehen und vor allem nicht zu „überriechen“: Weihnachten rückt näher. Ob Zimt-, Orangen- oder Tannenaroma, in vielen Haushalten sorgen derzeit Duftkerzen, Öle und Räuchermännchen für den typischen Weihnachtsduft. Das Angebot ist dabei kaum noch zu überschauen. Angefangen von Räucherkerzen, Duftspendern bis hin zu Toilettenpapier mit Weihnachtsduft bietet der Handel alles, was das Herz begehrt. „Aber Vorsicht ist geboten“, warnt Claudia Szymula, Sprecherin der Barmer in Sachsen. Der vermeintlich angenehme Geruch kann bei einigen Menschen unangenehme Nebenwirkungen auslösen.

Eine Analyse der Barmer verdeutlicht die Ausmaße der Volkskrankheit. Etwa 76.000 Menschen starben im Jahr 2015 an einer koronaren Herzkrankheit (KHK). Sie war damit verantwortlich für jeden zwölften Todesfall.

Fast jeder dritte Versicherte der Barmer in Sachsen (28 Prozent) bekommt fünf oder mehr Arzneimittel pro Jahr verordnet. Zu diesem Ergebnis kam der aktuelle BARMER Arzneimittelreport 2017. Bereits ab fünf Medikamenten sprechen Experten von Polypharmazie.

Seit Jahresbeginn wurden dem Robert Koch Institut 4.402 Rotavirus-Infektion in Sachsen gemeldet, im gesamten Vorjahr waren es 3.180. Rotaviren verursachen Magen-Darm-Infektionen, die vor allem für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich werden können. Gut die Hälfte der an Rotaviren erkrankten Kleinkinder muss deshalb im Krankenhaus behandelt werden.

Im Jahr 2016 erhielten sachsenweit 6,6 Prozent der Barmer -Versicherten von ihrem behandelnden Arzt eine Angststörung diagnostiziert. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung waren folglich rund 270.000 Menschen betroffen. Angststörungen zählen neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Innerhalb von fünf Jahren ist die Anzahl der Betroffenen im Freistaat um rund 59.000 gestiegen.

Besonders hohe Steigerung in Mitteldeutschland! ADHS wird erwachsen. Das „Zappelphilipp-Syndrom“ ist keine reine Kinderkrankheit. Die Zahl der Erwachsenen, die wegen einer Aufmerksamkeitsstörung therapiert werden, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Dies geht aus einer bundesweiten Analyse der Barmer zur Verordnung von Methylphenidat (Ritalin) hervor.

In Sachsen gibt es immer mehr Keuchhusten-Infektionen. Für das Jahr 2017 meldet das Robert Koch-Institut bereits 842 Keuchhustenfälle in Sachsen. Im gesamten Vorjahr waren es 694, im Jahr davor nur sogar nur 405 Fälle. Pertussis, wie Keuchhusten auch bezeichnet wird, gilt als klassische Kinderkrankheit, allerdings sind zunehmend Erwachsene betroffen.

Grippe: Rekordsaison 2016/2017! Die schwere Grippewelle im vergangenen Winter hat auch in Sachsen die Zahl der Erkrankungsfälle explodieren lassen. Laut Robert-Koch-Institut wurden im Saisonjahr 2016/2017 im Freistaat insgesamt 16.674 Grippefälle gemeldet. Jetzt ist die richtige Zeit für eine Grippeschutzimpfung, empfiehlt die Barmer.

Gut eine Woche vor Ablauf der Frist zur Einsendung der roten Wahlbriefumschläge zur Sozialwahl haben rund 102.000 wahlberechtigte Barmer-Mitglieder aus Sachsen ihre Stimme abgegeben. Die rund 7,4 Millionen wahlberechtigten Mitglieder der Barmer sind noch bis zum 4. Oktober 2017 aufgerufen, ihre Vertreterinnen und Vertreter im Verwaltungsrat der Krankenkasse neu zu wählen.

Die Milchzähne fallen doch aus. Karies im Kindesalter ist daher nicht so dramatisch. Das ist ein Irrtum! Milchzahnkaries kann lebenslange Folgen haben, darauf weist die Krankenkasse BARMER anlässlich des Tages der Zahngesundheit hin. „Ein unbehandelter Milchzahnkaries kann den Schmelz der bleibenden Zahnkeime schädigen, außerdem können Zahnlücken Sprachfehler verursachen“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen...

BARMER-Mitglieder wählen Versichertenparlament. Jede Stimme zählt! Die mehr als 370.000 wahlberechtigten Mitglieder der BARMER in Sachsen erhalten in den nächsten Tagen ihre Wahlunterlagen zur Sozialwahl 2017. Sie sind damit aufgerufen, ihre Vertreter in den Verwaltungsrat ihrer Krankenkasse zu wählen.

Immer mehr Sachsen müssen wegen einer Depression behandelt werden. Ein besonders deutlicher Anstieg der Diagnosen wird im Alter von 40 bis 64 Jahren sichtbar. Allein in dieser Altersgruppe sind die Betroffenenzahlen in Sachsen von 206.200 im Jahr 2012 auf 221.600 im Jahr 2015 gestiegen.

 

Die bundesweit größte Initiative für praktische Ernährungsbildung Ich kann kochen! möchte Kindern im Kita- und Grundschulalter in Sachsen vermitteln, wie gut eine ausgewogene Ernährung schmeckt. Deshalb bilden die Initiatoren, die gemeinnützige Sarah Wiener Stiftung und die Krankenkasse Barmer kostenfrei pädagogische Fach- und Lehrkräfte in praktischer Ernährungsbildung fort.

Krankenhaus-Vergleichsportalen erstmals Ergebnisse zur Zufriedenheit mit Geburtskliniken veröffentlicht. Wie die Ergebnisse zeigen, würden 84 Prozent der befragten Mütter in Sachsen die Klinik, in der sie ihr Kind geboren haben, weiterempfehlen. Es wurden bislang insgesamt mehr als 30.000 Mütter im Freistaat befragt.

Damit Kinder gut durch den Schultag kommen, sollten Eltern und Lehrer auf eine ausgewogene Ernährung der Kinder achten. Ein gesundes Frühstück, frisches Obst und Gemüse macht die Kinder fit und hilft ihnen, den Schullalltag zu bewältigen.

Immer mehr Menschen fühlen ein dumpfes Pochen und Hämmern im Kopf. Im Jahr 2015 waren bundesweit 9,3 Prozent der Bevölkerung, also rund 7,6 Millionen Menschen von Kopfschmerz betroffen, in Sachsen allein rund 331.000. Alarmierend dabei ist: Unter den Kopfschmerzpatienten gibt es zunehmend mehr junge Menschen.

Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen trainierte heute in Schkeuditz mit Mitarbeitern des DHL Hub Leipzig. Dies ist Teil des Präventionsprojekts „Spitzensportler bewegen Mitarbeiter“, das die BARMER ins Leben gerufen hat. Der DHL Hub Leipzig nutzte dieses Angebot als Auftaktveranstaltung seiner Gesundheitswoche für die 4900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Knapp die Hälfte der Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren besuchte 2015 einen Kieferorthopäden. In den meisten Fällen begann auch in dieser Altersspanne eine mehrjährige kieferorthopädische Behandlung. Parallel dazu entstanden für Heranwachsenden dieser Altersgruppe auch die höchsten Behandlungskosten.

Pflegepolitik: Welchen Weg geht Sachsen? Dieser Frage will die BARMER nachgehen und lädt am Montag, 12. Juni 2017, ab 18 Uhr zum diesjährigen Pflegedialog in das Konferenzcenter im Dresdner Flughafen ein.

Die Aufklärungskampagnen zeigen Wirkung. Wer viel über Organspende weiß, ist auch selbst eher bereit, Organe zu spenden. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Befragung von 1.000 Personen zwischen 14 und 64 Jahren hervor, die die BARMER unter ihren Versicherten durchgeführt hat. Demnach sind 68 Prozent der Befragten zur Organspende bereit, wenn sie sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hatten.

Anfragen zu Vergiftungen und Vergiftungsverdacht im Kindesalter verursachten laut Giftinformationszentrum die Hälfte aller Anfragen von Eltern und Arztpraxen. Vergiftungen im Kindesalter durch Haushaltsprodukte erreichten mit 33 Prozent den höchsten Anteil bei den Nachfragen. Mit 17 Prozent am dritthäufigsten waren Anfragen zu Pflanzen.

Übermäßiger Alkoholkonsum ist ein wachsendes, bisher oft toleriertes Problem in unsere Gesellschaft, über das leider noch immer gern hinweg gesehen wird. Experten schätzen, dass jeder fünfte bis zehnte Mitarbeiter so viel Alkohol trinkt, dass die Qualität seiner Arbeit negativ beeinflusst wird.

Anlässlich der Europäischen Impfwoche rät die Barmer zu prüfen, ob eine Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sinnvoll ist, denn sie kann von Zecken übertragen werden.  

Mit geschätzten rund 80.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Borreliose die häufigste von Zecken übertragene Infektionskrankheit in Deutschland. Seit Jahresbeginn wurden in Sachsen bereits 87 Borreliose-Fälle gemeldet. Im vergangen Jahr waren es laut RKI (Robert-Koch-Institut) 2117 Erkrankungsfälle.

Die Volkskrankheiten Bluthochdruck, Rückenschmerzen oder Depressionen machen sich schon bei Berufseinsteigern bemerkbar. Viele Unternehmen unterschätzen die gesundheitlichen Probleme ihrer jungen Mitarbeiter, da die Älteren in der Regel krankheitsbedingt länger ausfallen.

Der Bärlauch ist eines der ersten Frühlingskräuter. Im Moment ist die Ernte der für die Küche wieder entdeckten Waldpflanze in vollem Gange. Bärlauch Pflücker müssen allerdings genau hinschauen. Beim Sammeln kann Bärlauch leicht mit der giftigen Herbstzeitlose oder Maiglöckchen verwechselt werden, denn die Blätter sehen ähnlich aus.

Fremdes Blut kann Leben retten, unter Umständen auch das Eigene. Mit einer Blutspende kann bis zu drei schwer kranken oder verletzten Patienten geholfen werden. Doch es fehlt an regelmäßigen Spendern, um den stetig wachsenden Bedarf an Blutkonserven zu decken. Die Blutspendetour des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) „Fit in den Frühling“ macht am kommenden Donnerstag, 30.03.2017 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr in der Dresdner Barmer Geschäftsstelle, Budapester Straße 3-5, Station.

Immer mehr Menschen haben Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen, ihr Wach-Schlaf-Rhythmus funktioniert nicht mehr richtig oder sie fühlen sich ständig müde. 5,8 Prozent der deutschen Bevölkerung erhielt im Jahr 2014 die Diagnose Schlafstörungen, 2015 stieg ihr Anteil bundesweit weiter auf 5,9 Prozent. In Sachsen aber gibt es einen anderen Trend.

Fast die Hälfte aller Frauen in Sachsens nahmen  Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung des Gebärmutterhalskrebses in Anspruch.

Mehr als die Hälfte aller Sachsen bekam 2015 eine ärztlich verordnete Physiotherapie. Der Freistaat hat damit die höchste physiotherapeutische Versorgungsquote in Deutschland. Parallel stiegen die Ausgaben von 2013 bis 2015 deutlich. Gab die Barmer im Jahr 2013 knapp 72 Euro je Versicherten aus, so waren es 2015 mehr als 78 Euro. Nur in Berlin liegen die Ausgaben pro Kopf mit 84 Euro noch höher. In  Bremen beispielsweise wurden im vergangenen Jahr nur 46 Euro pro Versicherten ausgegeben.

In Sachsen leiden allein bei der BARMER rund 3.200 Versicherte an der recht häufigen Auto-Immunerkrankung, teilt die Krankenkasse mit. Hochgerechnet auf ganz Sachsen sind es etwa 30.000 Betroffene.

Wer für die kommenden Winterferien einen Urlaub im Ausland plant, sollte sich vor der Abreise Gedanken über seinen Krankenversicherungsschutz machen. „Bei der Urlaubsvorbereitung denkt kaum jemand über Unfallrisiken oder mögliche Erkrankungen nach. Dennoch ist ein guter Schutz wichtig, weil medizinische Behandlung im Ausland sehr teuer werden kann“, sagt Claudia Szymula, Sprecherin der Barmer in Sachsen.

Ein neuer Test zur Darmkrebsfrüherkennung kommt für alle gesetzlich Versicherten noch in diesem Jahr zum Einsatz. Der G-BA (Gemeinsame Bundesausschuss) hat den immunologischen Stuhltest (iFOBT) positiv bewertet. Die Kostenabrechnung dafür wird direkt über Versichertenkarte erfolgen. Die Barmer hat mit dem Einsatz von iFOBT bereits in Bayern als Pilotregion gute Erfahrungen gesammelt.

Dresden (24.01.2017) Immer mehr Menschen in Sachsen bekommen Magensäureblocker, auch Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI), vom Arzt verschrieben. Dies geht aus einer Auswertung der Barmer hervor.

In Sachsen ist die Pflege längst kein Nischenthema mehr. Sie steht im gesellschaftlichen Fokus. Der aktuelle Barmer GEK Pflegereport 2016 zeigt, wie sich die Gesetzesvorgaben der letzten Jahre im Bereich der Pflege ausgewirkt haben. In der fachärztlichen Versorgung konnten, wie erwartet, besonders Pflegeheimbewohner von den Reformen profitieren. Zudem fällt auf, dass Pflegebedürftige in Sachsen durch Fachärzte vergleichsweise gut versorgt werden. So erreichte Sachsen im Bundesvergleich den Spitzenplatz bei der zahnmedizinischen Behandlung.

Als neuer Landesgeschäftsführer der Barmer hat sich Magerl wichtige Ziele gesetzt. Bereits seit 2011 arbeitete er für die Barmer GEK in Sachsen. Magerl: „Die neue Barmer ist für die Zukunft gut aufgestellt. Eine ganz persönliche Herzensangelegenheit bleibt für mich jedoch das Thema Pflege. In kaum einem anderen Bereich der Sozialpolitik bewegt sich zurzeit ähnlich viel. Mir ist es wichtig, im Wettbewerb um Qualität weiterhin als exzellenter Ansprechpartner an der Spitze zu stehen.“

 

Webcode dieser Seite: p007354 Autor: Barmer Erstellt am: 17.03.2017 Letzte Aktualisierung am: 28.12.2017
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