Patientin bei der Physiotherapie

Rückenschmerz

Dresden (14.03.2016) Ein plötzlicher, stechender Schmerz "schießt" wie aus heiterem Himmel in den unteren Rücken. Betroffene können sich dann kaum noch aufrichten. Rückenschmerzen sind eines der häufigsten Volksleiden. 23 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage in Sachsen wurden, laut Barmer GEK Gesundheitsreport, durch Rückenschmerzen verursacht. 2014 mussten sich in Sachsen fast ein Viertel (22 Prozent) aller Männer und 31 Prozent aller Frauen mit Rückenschmerzen in ärztliche Behandlung begeben.

20 von 1.000 Versicherten landeten wegen Erkrankungen des Rückens sogar im Krankenhaus. "Acht Stunden am Schreibtisch ohne Ausgleich, das macht jeden Rücken kaputt", sagt Paul-Friedrich Loose, Landesgeschäftsführer der Barmer GEK in Sachsen. Er fordert die Arbeitgeber auf, im Kampf gegen das Volksleiden Rückenprobleme einen aktiven Beitrag zu leisten. Seit Jahren bietet die Barmer GEK Unterstützung an. Doch diese wird nur zögerlich genutzt", so Loose. Im Rahmen des Barmer GEK Programmes "Fit und gesund am Arbeitsplatz" erhalten Firmen wertvolle Tipps, wie der Arbeitsalltag möglichst rückenfreundlich gestaltet werden kann.

Vor allem mittlere Altersgruppen sind betroffen

Mehr als sieben Prozent aller Krankschreibungen erfolgen mit der Diagnose Rückenbeschwerden. Sie sind mit Abstand die häufigsten Einzeldiagnosen bei den Krankschreibungen. Rund 420 Arbeitsunfähigkeitstage je 100 Versicherte verzeichnete 2014 die Barmer GEK bei ihren Versicherten aufgrund von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, 130 Tage je 100 Versicherte allein für Rückenschmerz. Diese Erkrankungen nehmen immer noch weiter zu. "Für Menschen mit Rückenbeschwerden, sollte immer der Hausarzt erste Anlaufstelle sein", sagt Loose. Der Hausarzt führt die Diagnostik durch und leitet die Behandlungstherapie ein. Das kann Physiotherapie, Rehabilitationssport oder einfach auch die Aufforderung an den Patienten sein, nachhaltig mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Gerade bei Rückenschmerz liegt die Genesung nicht nur in den Händen der Ärzte, sondern auch im aktiven Mitwirken des Patienten und der Arbeitgeber. Es hilft in vielen Fällen schon, wenn nachhaltig mehr Bewegung und Entspannungsmomente in den Lebens-und Arbeitsalltag eingebaut werden.

Angebote für Firmen unter: www.barmer-gek.de/501093


Kontakt für die Presse:

Claudia Szymula
Barmer Landesvertretung Sachsen
Telefon: 0800 333004 152 231
E-Mail: claudia.szymula@barmer.de

Webcode dieser Seite: p004025 Autor: Barmer Erstellt am: 14.03.2016 Letzte Aktualisierung am: 21.06.2018
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