Aus Zwei mach Eins! BARMER GEK und DEUTSCHE BKK fusionieren zur BARMER

Am 1. Januar 2017 entsteht durch die Fusion aus BARMER GEK und Deutscher BKK die BARMER. Der Beitragssatz der neuen Krankenkasse liegt bei 15,7 Prozent. Mit der Fusion beider Kassen wird ein wichtiger Schritt vollzogen. Dieser wird die Marktposition der neuen BARMER stärken. „Die Größe ist entscheidend bei Verhandlungen mit den Leistungserbringern. Hier geht es darum Wirtschaftlichkeit und Leistungsstärke zum Wohl unserer Versicherten optimal miteinander zu verzahnen“, sagt Dr. Fabian Magerl. Er übernimmt mit Beginn des kommenden Jahres die Leitung der neuen BARMER im Freistaat. Mit über neun Millionen Versicherten ist das neue Unternehmen damit zukunftssicher aufgestellt und startet nun in den Wettbewerb um die Versicherten und mit den besten Voraussetzungen.

Der neue BARMER Chef in Sachsen

Dr. Fabian Magerl tritt die Nachfolge von Landesgeschäftsführer Paul-Friedrich Loose an, der nach über 40 Dienstjahren bei der BARMER GEK zum 31. Dezember in den Ruhestand geht. Magerl (41) arbeite seit 2011, für die Kasse in Sachsen. Dr. Fabian Magerl: „Die neue BARMER ist für die Zukunft gut aufgestellt. Eine ganz persönliche Herzensangelegenheit bleibt für mich jedoch das Thema Pflege. In kaum einem anderen Bereich der Sozialpolitik bewegt sich zurzeit ähnlich viel. Mir ist es wichtig, im Wettbewerb um Qualität weiterhin als exzellenter Ansprechpartner an der Spitze zu stehen.“ Er führt damit die Ausrichtung seines Vorgängers fort, denn das Thema bewegt nach wie vor die Gemüter im Freistaat und ist längst kein Nischenthema mehr. Vielmehr hat es sich zu einem zentralen Politikfeld in unserem Land entwickelt. In der Tat bringt Magerl vielfältige politische Erfahrung mit. Nach abgeschlossenem Jura- und Verwaltungswissenschaftsstudium führten Magerls berufliche Wege direkt in die Politik. Sein Ziel für Sachsen beschreibt Magerl wie folgt: „Die Gesundheitsversorgung in Sachsen ist auf einem sehr hohen Niveau. Damit das so bleibt und wir uns weiter verbessern, brauchen wir mehr und intensivere Zusammenarbeit aller Akteure im Gesundheitswesen. Daran wird die BARMER weiter mitwirken.“

Paul-Friedrich Loose: Abschied nach 20 Jahren in Sachsen

Magerl bedankte sich zur Staffelstabübergabe bei Loose für dessen Verdienste im Sinne der BARMER Versicherten. Paul-Friedrich Loose, der gebürtige Iserlohner, kam kurz nach der Wiedervereinigung erst nach Sachsen-Anhalt, 1996 dann nach Sachsen. Er übernahm in Leipzig die Bezirksgeschäftsführung für die Region und lebt mit seiner Ehefrau und zwei Kinder in Sachsen. Als Landesgeschäftsführer trägt er seit 2001 die Verantwortung in Sachsen. Paul-Friedrich Loose: „Als ich 1996 in die Geschäftsstelle nach Leipzig kam, lernte ich sehr offene aber auch tatkräftige Menschen kennen, die beachtlichen Mut mitbrachten, neue Dinge einfach anzupacken. Das war in Dresden, Chemnitz, Görlitz und Zwickau nicht anders. Es hat mir stets Freude gemacht mit ihnen arbeiten zu dürfen. In einem Bundesland wie Sachsen, mit einem hohen Altersdurchschnitt spielt die Versorgung im Alter eine ganz entscheidende Rolle. Es war mir daher besonders wichtig, Experten aus Politik, Wirtschaft, Gesundheitswesen zusammenzubringen, damit wir über wichtige Themen in der medizinischen Versorgung unserer Versicherten diskutieren und gemeinsam neue Möglichkeiten für eine noch bessere Zusammenarbeit finden. Das Thema Pflege ist mit eines der Wichtigsten. Der Anstieg der Pflegebedürftigen in unserem Land stellt uns vor große Herausforderungen. Ich freue mich sehr, die Leitung der BARMER nun vertrauensvoll in die Hände von Dr. Fabian Magerl zu geben und wünsche ihm viel Erfolg.“

 

Kontakt für die Presse:

Claudia Szymula
Barmer Landesvertretung Sachsen
Telefon: 0800 333004 152 231 oder
E-Mail: claudia.szymula@barmer.de

Webcode dieser Seite: p007018 Autor: Barmer Erstellt am: 22.12.2016 Letzte Aktualisierung am: 22.12.2016
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