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Digitaler Assistent der BARMER: Männer sind Vorsorgemuffel - Gesundheitsmanager hilft

Dresden, 20. Juni 2018 – Früherkennungsuntersuchungen können Leben retten. Doch bei weitem nicht jeder Versicherte nimmt die kostenlosen Routine-Checks wahr. Nach dem aktuellen Barmer-Arztreport nahmen 2016 nur 12 Prozent der sächsischen Männer Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Anspruch. Die sächsischen Frauen dagegen nutzen die Früherkennungsmöglichkeiten deutlich häufiger. Mit immerhin 44 Prozent nahm zumindest fast jede zweite Sächsin einen Krebsfrüherkennungstermin wahr. „Im Gegensatz zu Frauen hindern Schamgefühl oder Angst vor schlechten Nachrichten viele Männer daran, sich durchchecken zu lassen. Auch Zeitmangel und damit einhergehender Termindruck im Arbeitsalltag spielen eine wesentliche Rolle“, erläutert Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der Barmer in Sachsen. Er verweist auf einen neuen Service der BARMER, den digitalen Gesundheitsmanager. Dieser erinnert Versicherte auf Wunsch regelmäßig über ihr Smartphone, so dass sie keinen Termin mehr verpassen.

Digitaler Assistent der Barmer auch für Familien eine Erleichterung

„Der Gesundheitsmanager ist Teil der Barmer-App und bietet den Nutzern einen Überblick über alle anstehenden Vorsorgeuntersuchungen für sich selbst, aber auch die gesamte Familie. Individuell kann sich jeder den Manager so einrichten, dass er an die nächsten anstehenden Untersuchungen erinnert wird. Das ist eine enorme Erleichterung“, beschreibt Magerl den neuen Service. Besonders junge Familien wünschten sich eine Übersicht aller Untersuchungen für sich und ihre Kinder, um das Familienmanagement zu erleichtern.

Mehr als 30 Vorsorgeuntersuchungen im Blick

Der Gesundheitsmanager bietet einen Überblick über mehr als 30 Vorsorgeuntersuchungen, die die Krankenkassen je nach Alter und Geschlecht der Versicherten übernehmen. Sie reichen von Untersuchungen für Kinder und Jugendliche über die Dentale Frühprävention bis hin zur Krebsvorsorge. „Je früher Erkrankungen, die zuerst keine Schmerzen oder Beschwerden verursachen, entdeckt werden, desto besser sind die Behandlungschancen“, sagt Magerl. Gesetzliche Kassen übernehmen mehrere Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Teenager, für Frauen ab 20 Jahren jährlich die Brustkrebsvorsorge und ab 30 Jahren zusätzlich die Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs. Bei Männern ab 45 Jahren zahlen sie den Prostata-Check. Zudem gibt es Vorsorgetests für Haut- und Darmkrebs für beide Geschlechter.


Mehr Informationen zum Gesundheitsmanager

 

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Webcode dieser Seite: p009693 Autor: Barmer Erstellt am: 20.06.2018 Letzte Aktualisierung am: 19.11.2018
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