Aktuelles aus Sachsen

Ihre Ansprechpartnerin:

Claudia Szymula
Telefon: 0800 333004 152231
E-Mail: claudia.szymula@barmer.de

2018 bekamen rund 80 Prozent der sächsischen Barmer-Versicherten mindestens ein Medikament verordnet. Pro Kopf übernahm die Barmer für ihre Versicherten mit Arzneitherapie in Sachsen Medikamente im Wert von durchschnittlich 881 Euro. Im Bundesdurchschnitt lagen die Ausgaben dafür bei 689 Euro je Versicherten. Im Vergleich zum Vorjahr (816 Euro) ist die Pro-Kopf-Versorgung in Sachsen um 65 Euro gestiegen. Die exorbitant hohen Preise neuer Arzneimittel sind maßgeblich verantwortlich für steigende Ausgaben in diesem Bereich.

Kein 'Herdenschutz': Impflücken sind in Sachsen größer als bisher gedacht. Jedes fünfte im Jahr 2011 geborene sächsische Kind war bis zum sechsten Lebensjahr beispielsweise nicht oder nur unvollständig gegen Masern geimpft. Landesweit hochgerechnet betraf das 2017 rund 7.500 Schulanfänger. Überhaupt keine der 13 empfohlenen Schutzimpfungen bis zum sechsten Lebensjahr haben 2,6 Prozent aller Schulanfänger und damit rund 1.000 sächsische Kinder dieses Jahrgangs.

Durch die HPV-Impfung ließe sich den Angaben des Krebsforschungszentrums ein großer Teil dieser Gebärmutterhalstumore verhindern. Sie verursacht bis auf extrem seltene Einzelfälle keine anhaltenden Nebenwirkungen. „Die Impfung wird von der Ständigen Impfkommission empfohlen, von den Krankenkassen für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren bezahlt“, sagt Dr.--Doktor Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der Barmer in Sachsen.

Vortragsabend am 14. Oktober in Leipzig - Krankheit besser verstehen: Im Rahmen der 8. Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit versucht die Erfurter Fotografin Nora Klein, die Gefühls- und Gedankenwelt von depressiven Menschen erlebbar und nachvollziehbar zu machen. Sie wird am Montag, 14. Oktober, ab 19 Uhr in der Leipziger Moritzbastei ihren Bildband „Mal gut, mehr schlecht.“ präsentieren.

Barmer schaltet aus aktuellem Grund eine Telefon-Hotline - Im September dieses Jahres wurde laut Robert-Koch-Institut (RKI) in Sachsen, erstmals in Deutschland überhaupt, eine von Mücken übertragene Infektion und Erkrankung mit dem West-Nil-Virus (WNV) nachgewiesen.

Von Kindesbeinen an ist den Sachsen die Vorsorge und Früherkennung von Zahnerkrankungen wichtig. Groß und Klein gehen regelmäßig zum Zahnarzt. Rund 70 Prozent der gesetzlich Versicherten im Freistaat erhielten von der Kasse für ihre vorbildliche Vorsorge den Höchstzuschuss bei der Versorgung mit Zahnersatz. Bundesweit waren es nur 51,4 Prozent.

Webcode dieser Seite: p006658 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 28.11.2019
Nach oben