Aktuelles aus Sachsen

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Claudia Szymula
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Die Beschäftigten bei Post-, Kurier- und Expressdiensten machen einen Knochenjob. In der aktuell kräftig wachsenden Berufsbranche sind die Fehlzeiten besonders hoch.  Rund 26 Tage pro Jahr sind sächsische Zusteller im Schnitt krankgeschrieben. Mit 9 Tagen gehen etwa 30 Prozent der Fehlzeiten auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurück.

Diabetes ist in ganz Deutschland auf dem Vormarsch. In Sachsen wurde im Jahr 2019 bei rund 469.000 Personen eine Zuckerkrankheit diagnostiziert, 2014 waren es etwa 4.000 weniger. Doch es gibt auch gute Entwicklungen: Fast 75 Prozent der betroffenen Sachsen sind mittlerweile in ein Diabetes-Programm eingeschrieben, Tendenz steigend. Zudem hat Sachsen mit 0,6 Prozent den bundesweit geringsten Anstieg an Neuerkrankungen zu verzeichnen.

Seit Mitte August steigen die Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen in Sachsen wieder an. Die Steigerungsrate von der 33. auf die 41. Kalenderwoche lag bei 160 Prozent. Allerdings lag die Anzahl der Betroffenen in diesem Jahr unter dem Vorjahresniveau. Die AHA-Regeln  wirken nachweislich. Hier dürfen wir gerade jetzt nicht nachlassen. Jeder Einzelne kann und muss etwas tun, um die sich zuspitzende Pandemie in den Griff zu bekommen.

Wissenschaftliche Evaluationsberichte belegen, „Ich kann kochen!“ wirkt.  Die Fortbildungen genießen eine hohe Akzeptanz und die Genussbotschafterinnen und -botschafter sind sehr motivieren. Das verbessert und verstetigt Angebote praktischer Ernährungsbildung in den Kitas und Grundschulen.

Ärzte behandeln oft Patienten ohne, dass der Informationsaustausch über verordnete Arzneimittel untereinander sichergestellt ist. So bekommen drei Viertel aller sächsischen Patienten von mehr als einem Mediziner Medikamente verschrieben. Jeder Fünfte erhält seine Arzneimittel sogar von vier oder noch mehr Ärzten. Beim Übergang zwischen dem stationären und ambulanten Bereich ist es wichtig, dass wichtige Informationen zur Arzneimitteltherapie in Form eines bundeseinheitlichen, digitalen Medikationsplans weitergegeben würden.

Schlafstörungen: Zeitumstellung ist eher selten schuld Immer mehr Teenager in Sachsen schlafen schlecht. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Barmer hervor.  Oft verhindern elektronische Geräte das rechtzeitige Schlafengehen.

Webcode dieser Seite: p006658 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 17.11.2020
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