Aktuelles aus Sachsen

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Bei der Verordnung von Magensäureblockern ist in Sachsen nach massiven Anstiegen über viele Jahre hinweg eine Trendwende erreicht. Auswertungen der Barmer haben ergeben, dass Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2019 rund 574.000 Sächsinnen und Sachsen mindestens einmal sogenannte Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI) verschrieben haben. Sorgen macht allerdings die Entwicklungen bei den Kindern und Jugendlichen. Bei den 10- bis 14-Jährigen wird ein entgegengesetzter Trend sichtbar.

Die Frühjahrsmüdigkeit betrifft vor allem Wetterfühlige, aber auch viele Frauen, die per se schon häufig unter niedrigem Blutdruck leiden. Neben einer intensiven Schläfrigkeit am Tag und Schlafstörungen in der Nacht gehören dazu auch Kreislaufprobleme, Gereiztheit oder Kopfschmerzen. Ende März kommt noch die Umstellung auf die Sommerzeit hinzu, bei der die Nacht eine Stunde kürzer wird. Vom Samstag, 27. März auf Sonntag, 28. März wird die Uhr auf Sommerzeit umgestellt.

Barmer-Versicherte können sich ab sofort mit einem digitalen Verfahren für die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA), der BARMER eCare, freischalten lassen. Damit wird die bisherige persönliche Authentifizierung in einer Geschäftsstelle um eine nutzerfreundliche und sichere Variante ergänzt.

Keine anderen Erkrankungen führten 2020 in Sachsen zu so vielen krankheitsbedingten Arbeitsausfällen wie die des Muskel-Skelett-Systems. Die häufigste Form war Rückenschmerz. Verteilt man allein die Fehltage aufgrund von Rückenschmerz auf alle Erwerbstätigen, so wurden durchschnittlich 4,1 Ausfalltage je Beschäftigten registriert. Dabei waren Männer und Frauen gleichermaßen betroffen.

Rund 59 Prozent der sächsischen Frauen waren voriges Jahr mindestens einmal krankgeschrieben. Bei den Männern lag die Quote bei rund 51 Prozent. Im Job fehlten sie durchschnittlich 22 Tage, Männer 18 Tage. Eine einzelne Krankschreibung dauerte bei sächsischen Frauen im Schnitt 15,8 Tage, bei Männern hingegen 16,5 Tage.

Ungewöhnlich früh im Jahr warnen Gesundheitsexpertinnen und -experten vor Zecken. Sie werden schnell aktiv, sobald es an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen wenige Grad über dem Gefrierpunkt ist. Die meist unbemerkten Stiche einer Zecke können zu ernsthaften Infektionen führen. Mit der nun immer früher beginnenden Zeckenzeit steigt das Risiko für den Menschen, bereits zu Jahresbeginn an Erregern zu erkranken.

Webcode dieser Seite: p006658 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 29.03.2021
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