Sinus-Jugendstudie: Zwischen persönlicher Zuversicht und gesellschaftlicher Sorge
- Nur 40 Prozent der Jugendlichen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen blicken optimistisch auf die Zukunft Deutschlands. Das sind elf Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021.
- Gleichzeitig schauen 72 Prozent mit Optimismus auf ihre persönliche Zukunft. Auch dieser Wert ist seit dem Jahr 2021 deutlich gesunken.
- Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Sachsen-Anhalt: „Die Jugendlichen schauen mit viel Hoffnung auf ihr eigenes Leben, aber mit Skepsis auf die Zukunft unseres Landes.“
Magdeburg, 30. März 2026 – Junge Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen blicken zunehmend skeptisch in die Zukunft. Das zeigt die aktuelle Sinus Jugendstudie im Auftrag der Barmer, für die im zurückliegenden Herbst bundesweit rund 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden, darunter 223 aus den mitteldeutschen Bundesländern. Demnach schauen nur zwei von fünf Befragten optimistisch in die Zukunft Deutschlands. Das sind elf Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021. Anders sieht es bei der persönlichen Lebensplanung aus. Immerhin 72 Prozent der Jugendlichen aus Mitteldeutschland gehen optimistisch in ihre eigene Zukunft. Auch hier gab es im Vergleich zum Jahr 2021 einen erheblichen Rückgang. Damals beurteilten 82 Prozent ihre persönliche Zukunft positiv. „Viele junge Menschen haben das Gefühl, die großen weltpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen kaum beeinflussen zu können. Ihre eigene Zukunft dagegen sehen sie als etwas, das sie selbst gestalten können. Ich hoffe, dass dieser persönliche Zukunftsoptimismus trotz der bundesweiten und globalen Herausforderungen nicht weiter abnimmt. Ich setze da auf die gemeinsame Kreativität und Gestaltungskraft von Jung und Alt“, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Sachsen-Anhalt.
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