Zahl der Masernfälle in NRW gestiegen - Impfschutz für Erwachsene erweitern

Düsseldorf, 23. Mai 2017 – Nach dem ersten Masern-Todesfall dieses Jahres ruft die Barmer erneut auch vor 1970 Geborene dazu auf, ihren Impfstatus zu überprüfen. Bisher sind in diesem Jahr in NRW 341 Masernfälle gemeldet worden – im gesamten Vorjahr 2016 waren es 31. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. „Masern sind keine Kinderkrankheit. Mehr als die Hälfte derjenigen, die daran erkranken, sind Jugendliche und Erwachsene. Bei unklarem oder unzureichendem Impfstatus gilt es, schnell die Impfung nachzuholen", sagt Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der Barmer in Nordrhein-Westfalen.

Nach Informationen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des RKI führen Impflücken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen dazu, dass es immer wieder zu vielen Masernfällen kommt. Damit sich die hochansteckende Krankheit nicht weiter ausbreitet, übernimmt die BARMER auch für Personen, die vor 1970 geboren sind und keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Impfung zu Kassenlasten haben, die Kosten. Die Schutzimpfung kann jederzeit nachgeholt werden.

Webcode dieser Seite: p007787 Autor: Barmer Erstellt am: 09.06.2017 Letzte Aktualisierung am: 09.06.2017
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