Kindernotfall-App kann Leben retten

Düsseldorf, 8. Juni 2018 – 66 Kinder kamen bei Unfällen im Straßenverkehr  2016 in Nordrhein-Westfalen ums Leben. Auf diese Zahlen des Statistischen Bundesamts verweist die Krankenkasse Barmer anlässlich des Kindersicherheitstags am Sonntag. Wenn Heranwachsende einen Unfall erleiden, müssen Erwachsene bei der Ersten-Hilfe einige Besonderheiten berücksichtigen. Dann einen kühlen Kopf zu bewahren, bringt viele Helfer an ihre Grenzen. Daher hat die Barmer mit der Johanniter-Unfall-Hilfe eine Kindernotfall-App entwickelt. Die kostenlose App wappnet Eltern, Lehrer, Babysitter oder Trainer für den Ernstfall. „Die Kindernotfall-App soll weder den Arzt noch den Erste-Hilfe-Kurs ersetzen. Sie kann aber im Notfall eine wertvolle Stütze sein, bis professionelle Hilfe eintrifft“, sagt Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der Barmer in NRW.

Notruf, Erste-Hilfe-ABC und Tipps zur Vermeidung von Unfällen

Über die kostenfreie Kindernotfall-App lässt sich im Notfall ein Notruf absetzen. Mit einer Suchfunktion lassen sich schnell Krankenhäuser, Ärzte oder Apotheken im Umkreis finden. Ein Erste-Hilfe-ABC mit einer Übersicht gibt einfache Anleitungen. Diese orientieren sich an dem Symptom, das dem Ersthelfer im Notfall am stärksten ins Auge fällt (etwa Verletzung, Bewusstlosigkeit, Ausfall der Atmung).

Damit es gar nicht zum Notfall kommt, gibt die App auch Tipps, wie sich Kinderunfälle zuhause und Straßenverkehr vermeiden lassen. Checklisten helfen, typische Unfallquellen zu identifizieren und zu beseitigen.  

Webcode dieser Seite: p009771 Autor: Barmer Erstellt am: 28.06.2018 Letzte Aktualisierung am: 28.06.2018
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