Fast zwei Drittel der Menschen in NRW sind mit ihrer Schlafdauer unzufrieden, ein Drittel empfindet Schlafstörung

Düsseldorf, 20. Juni 2018 – Mehr als 64 Prozent der Erwachsenen in NRW sind mit ihrer Schlafdauer unzufrieden. Sie würden gerne länger schlafen. Dies hat eine repräsentative Befragung durch das Meinungsforschungs-institut Ipsos Observer im Auftrag der Krankenkasse Barmer ergeben. Fast 65 Prozent der Befragten nutzen im Schlafzimmer Smartphone, Tablet oder E-Book-Reader. „Die Digitalisierung bietet zwar große Chancen und Potenziale für den Alltag, raubt aber Millionen von Erwachsenen regelmäßig den Schlaf“, sagt Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der Barmer. Offline zu sein gehöre wie der Verzicht auf Fernsehen beim Zubettgehen zu einer guten Schlafhygiene.

Nur 46 Prozent der Erwachsenen in NRW sind morgens ausgeschlafen

Elektronische Kommunikationsmittel begleiten den Ergebnissen zufolge Menschen in NRW heute von der ersten Minute des Tages an. Diejenigen, die es nicht schaffen, abends rechtzeitig abzuschalten, riskieren, länger oder öfter aufzubleiben als beabsichtigt. Auch Stress oder Probleme im Job und Privatleben verhindern einen guten Schlaf. In NRW fühlen sich weniger als die Hälfte der Befragten morgens ausgeschlafen, erholt und erfrischt. Knapp 30 Prozent der Erwachsenen haben sogar das Gefühl, unter einer Schlafstörung zu leiden. „Ausreichend Schlaf ist die Voraussetzung für körperliche und seelische Gesundheit. Wenn Schlafprobleme längere Zeit andauern und die Lebensqualität beeinträchtigen, sollten Betroffene zum Arzt gehen“, rät Beckmann.  

Webcode dieser Seite: p009773 Autor: Barmer Erstellt am: 28.06.2018 Letzte Aktualisierung am: 28.06.2018
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