Wachstumsschmerzen

Über 100.000 kleine Niedersachsen betroffen

Hannover, 22. Februar 2017 - Es tut weh, es schmerzt, Kinder sind unleidlich. Die im Volksmund als Wachstumsschmerzen bezeichneten Beschwerden treten meist während der Wachstumsphase von Kindern und Kleinkindern in den Beinen auf, häufig am Abend oder in der Nacht. Betroffen sind etwa 30 Prozent aller Kinder zwischen dem dritten und zwölften Lebensjahr. Das wären rund 15.000 kleine Bremerinnen und Bremer sowie etwa 106.000 Heranwachsende in Niedersachsen“, sagt Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Niedersachsen und Bremen.

Hinwendung und Massagen helfen

Die Schmerzen kommen meist ganz plötzlich und sind am nächsten Morgen bereits wieder Geschichte. Eine ganz einheitliche medizinische Definition der „Wachstumsschmerzen“ gibt es nicht. Wachstum verursacht normalerweise keine Schmerzen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die bei Kindern auftretenden Beschwerden durch eine stärkere Beanspruchung des Bewegungsapparates und mögliche Fehlhaltungen ausgelöst werden. „Bei Schmerzen können Eltern ihre Kinder am besten mit Hinwendung, beispielsweise in Form von Massagen der betroffenen Stellen, und, je nach Vorliebe, kalten oder warmen Umschläge, helfen“, so Sander. Auch Sportsalben können Linderung verschaffen. Bei länger anhaltenden oder häufig wiederkehrenden Beschwerden sollten Eltern mit ihrem Sprössling jedoch zum Arzt, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

Webcode dieser Seite: p007254 Autor: Barmer Erstellt am: 23.02.2017 Letzte Aktualisierung am: 23.02.2017
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