Pressearchiv Niedersachsen und Bremen 2017

Viele Menschen achten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und greifen auch zu Nahrungsergänzungsmitteln.

Laut Barmer Arztreport leiden schätzungsweise 465.000 Niedersachsen sowie rund 39.000 Bremer unter Schlafstörungen.

„Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 610.000 Niedersachsen und etwa 52.000 Bremer wegen Hörproblemen ambulant behandelt“, berichtet Barmer Landeschefin Heike Sander.

Laut aktuellem Barmer Arztreport leiden über 360.000 Menschen in Niedersachsen und rund 31.000 in Bremen an Neurodermitis - das sind 4,7 Prozent der Bevölkerung.

Über 33.000 Niedersachsen wurden wegen der Folgen des Alkoholkonsums im Jahr 2015 klinisch behandelt. In Bremen kamen mit dieser Diagnose rund 3.600 Menschen ins Krankenhaus.

Kopfschmerzen sind ein Volksleiden, das nahezu zehn Prozent der Bevölkerung plagt. „Laut aktuellem Barmer Arztreport erhielten landesweit 9,3 Prozent der Bevölkerung eine Kopfschmerzdiagnose, im Land Bremen sind es 8,6 Prozent. Das dürften insgesamt über 730.000 Niedersachsen und rund 57.000 Bremer sein“, so Barmer Landeschefin Heike Sander. Kopfschmerzen vom Spannungstyp sind die häufigste Kopfschmerzform, aber auch Migräne, Cluster-Kopfschmerz und Medikamentenkopfschmerz belasten die Menschen.

Die Zahl der Menschen, die Hörprobleme haben, wächst jährlich. „Der aktuelle Barmer Arztreport hat ermittelt, das allein im Jahr 2015 fast 9,8 Prozent aller Arztbesucher die Diagnose ‚Krankheiten des Ohres, H90 – H95’ erhielten“, berichtet Landesgeschäftsführerin Heike Sander. 9,4 Prozent der niedersächsischen Männer waren betroffen. Bei den Frauen waren es 10,1 Prozent.

Die Barmer stellt einen beunruhigenden Anstieg bei Essstörungs-Diagnosen in Niedersachsen fest. Zwischen den Jahren 2011 und 2015 sind Essstörungen bei Barmer-Versicherten im Land um knapp 20 Prozent von rund 3.900 Fällen auf über 4.500 Fälle gestiegen.

Die bundesweit häufigste ärztliche Einzeldiagnose neben dem Bluthochdruck ist die Diagnose Rückenschmerzen.

Frauen haben die Gesundheitskompetenz in der Familie. Sie achten mehr auf ihre Gesundheit und gehen öfter zum Arzt als die Männer, dies ist eine Erkenntnis des Barmer GEK Arztreport 2016. „Denn 96 Prozent der weiblichen Versicherten stellen sich mindestens einmal im Jahr in einer Arztpraxis vor, bei den Männern sind es 90 Prozent“, so Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Kasse in Niedersachsen und Bremen, anlässlich des Weltfrauentags am 8. März.

Immer mehr junge Menschen leiden unter Hörschäden. So stieg die Zahl der 15- bis 35-jährigen Barmer-Versicherten, die auf Hörhilfen angewiesen sind, zwischen den Jahren 2010 und 2015 um fast ein Drittel. „Ein Grund dafür ist auch zu laute Musik aus dem Smartphone-Kopfhörer. Zum Welttag des Hörens am 3. März starten Barmer und Mimi Hearing Technologies GmbH eine Initiative zur Früherkennung und Prävention von Hörschäden“, so Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Kasse in Niedersachsen und Bremen.

Es tut weh, es schmerzt, Kinder sind unleidlich. Die im Volksmund als Wachstumsschmerzen bezeichneten Beschwerden treten meist während der Wachstumsphase von Kindern und Kleinkindern in den Beinen auf, häufig am Abend oder in der Nacht. Betroffen sind etwa 30 Prozent aller Kinder zwischen dem dritten und zwölften Lebensjahr.

Keuchhusten oder Pertussis ist eine schwere bakterielle Infektionskrankheit der Atemwege, die durch den Erreger Bordetella pertussis hervorgerufen wird. Keuchhusten kann sich über mehrere Wochen bis Monate hinziehen. Vor allem für Neugeborene und Säuglinge kann Keuchhusten lebensbedrohlich sein.

Der sitzende Lebensstil hat in unserer heutigen Gesellschaft längst Einzug gehalten. Unter Experten ist sogar schon von einer »Generation S« die Rede. „Bei der Arbeit, in der Freizeit und während des Transports sitzt der durchschnittliche Deutsche 7,5 Stunden täglich, junge Erwachsene sogar bis zu neun Stunden“, so Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer. Und das obwohl der Mensch ursprünglich Jäger und Sammler war und der Aufbau des menschlichen Körpers demnach dem eines Läufers und nicht dem eines Sitzenden entspricht.

Immer mehr Menschen in Niedersachsen und Bremen bekommen Magensäureblocker, auch Protonenpumpen-Inhibitoren oder PPI genannt, vom Arzt verschrieben. Dies geht aus einer Auswertung der Barmer hervor. Im Jahr 2015 verordneten Mediziner hierzulande 17 Prozent den bei der Kasse Versicherten Patienten PPI, im Jahr 2011 waren es noch 14 Prozent.

Die durch den Zusammenschluss von Barmer GEK und Deutsche BKK entstandene Barmer hat für die medizinische Versorgung ihrer rund eine Millionen Versicherten in Niedersachsen und Bremen im vergangenen Jahr über drei Milliarden Euro ausgeben. „Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Leistungsausgaben um 4,5 Prozent auf 3,06 Milliarden Euro an“, teilte Landesgeschäftsführerin Heike Sander mit.

Mehr als jeder vierte Niedersachse und Bremer nimmt laut einer Berechnung der Barmer mehr als fünf Medikamente zeitgleich. „In Bremen waren es im Jahr 2015 genau 28 Prozent aller Versicherten und in Niedersachsen sogar 31 Prozent“, berichtet die Landesgeschäftsführerin der Kasse, Heike Sander.

Fast jedes zweite Kleinkind muss ins Krankenhaus, wenn es an Rotaviren erkrankt. Die Barmer rät Eltern deshalb, gegen diese häufigste Ursache von Darminfektionen im Winter Babys rechtzeitig impfen zu lassen. „Babys sollten schon frühzeitig, im Alter von sechs bis zwölf Wochen, eine Schluckimpfung gegen Rotaviren erhalten. Dann sind sie etwa zwei bis drei Jahre geschützt, also genau während der Zeit, in der eine Infektion besonders schwer verlaufen kann“, erklärt Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer.

Das Berufsleben stellt unterschiedliche Ansprüche an die Belastbarkeit. Angehörige bestimmter Berufsgruppen sind stärker von Arbeitsunfähigkeiten betroffen als andere. „Wenn wir in unsere Statistiken für das Jahr 2015 schauen, sehen wir, das Beschäftigte im Dialogmarketing und Callcentern mit 28,7 Arbeitsunfähigkeitstagen im Jahr am meisten belastet sind, wogegen Beschäftigte in Hochschullehre und Forschung mit lediglich 5,5 Fehltagen im Jahr die niedrigste Rate überhaupt haben“, so Barmer Landesgeschäftsführerin Heike Sander.

Die Grippe oder Influenza hat im vergangenen Jahr in Niedersachsen stärker zugeschlagen. „Laut Robert-Koch-Institut wurden landesweit bis zum Jahresende 3.936 Grippeerkrankungen gezählt. Im Vorjahr waren es 3.682, 2014 dagegen nur 278 Fälle“, berichtet Michael Erdmann, Landespressesprecher der Barmer in Niedersachen und Bremen.

 

Webcode dieser Seite: p007208 Autor: Barmer Erstellt am: 10.02.2017 Letzte Aktualisierung am: 11.09.2017
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