Jeder dritte Patient verzichtet auf Knie-OP

Hannover (08.03.2016) Jede zehnte von jährlich rund 15.000 Knie-Operationen in Niedersachsen ist aus Expertensicht überflüssig. Die Barmer GEK will ihren Versicherten deshalb mehr Sicherheit bieten, bevor sie sich zu einem Eingriff entschließen, und zwar durch die Zweitmeinung eines Spezialisten. Dazu hat die Barmer GEK Verträge mit ausgewählten Spezialisten abgeschlossen, die die Betroffenen über den Teledoktor der Kasse kontaktieren können. "Vor allem jüngere Patienten sollten vor einer komplizierten Knie-Operation eine Zweitmeinung einholen, um einen übereilten oder fehlerhaften Eingriff zu vermeiden. Bislang hat etwa jeder dritte Patient, der sich eine Zweitmeinung eingeholt hat, auf eine Knie-Operation verzichtet", sagt Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer GEK Niedersachsen und Bremen.

Teledoktor vermittelt bei Bedarf an den Knie-Spezialisten

Vor einem Eingriff können sich die Versicherten erst beim Barmer GEK Teledoktor, der der Schweigepflicht unterliegt, beraten lassen. Bei Bedarf vermittelt der Teledoktor den Patienten zu einem renommierten Knie-Spezialisten. Dies erfolgt etwa nach Rissen des vorderen Kreuzbandes mit Begleitverletzungen wie Meniskus- und Knorpelschäden und bei kindlichen Knieverletzungen. Der Knie-Experte ermöglicht in der Regel binnen 14 Tagen den Zweitmeinungstermin, sichtet bisherige Befunde und Therapieempfehlungen und berät den Betroffenen über Behandlungsoptionen. Barmer GEK Versicherte erreichen den Teledoktor unter der Rufnummer 0800 45 40 250*
* Anrufe aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz sind kostenfrei.

Renommierte Experten stehen für Zweitmeinung zur Verfügung

Für Niedersachen und Bremen hat die Barmer GEK im vergangenen Jahr entsprechende Verträge beispielsweise mit Prof. Dr. Djordje Lazovic, Direktor der Klinik für Orthopädie und Spezielle Orthopädische Chirurgie im Pius-Hospital Oldenburg und Dr. Markus Tröger, Leitender Arzt der Klinik go:h in Hannover, abgeschlossen. "Aus unserer täglichen Arbeit mit Patienten wissen wir, dass es nach einer Erstdiagnose oftmals zu Verunsicherungen kommen kann. Eine zweite qualifizierte ärztliche Meinung kann eine zusätzliche Unterstützung sein. Das schafft Sicherheit und Vertrauen", sagt Prof. Dr. Lazovic.


Kontakt für die Presse:

Michael Erdmann,
Landesgeschäftsstelle Niedersachsen/Bremen,
kostenlos unter Telefon: 0800 33 20 60 56-3005,
E-Mail: presse.niedersachsen_bremen@barmer.de

Webcode dieser Seite: p003601 Autor: Barmer Erstellt am: 08.03.2016 Letzte Aktualisierung am: 20.12.2016
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