Mehr Niedersachsen in Klinik

Hannover/Bremen (23.08.2016) In Niedersachsen und Bremen gibt es deutlich weniger Krankenhausfälle als im bundesweiten Durchschnitt. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Krankenhaus-Report der Barmer GEK. "So wurden im Jahr 2015 von 1.000 niedersächsischen Versicherten 217 und in Bremen 200 in ein Krankenhaus eingewiesen", berichtet Landesgeschäftsführerin Heike Sander. Bundesweit waren es 223. Allerdings ist die Zahl der Klinikeinweisungen im Land gestiegen, zum Vergleich: Im Jahr 2014 kamen in Niedersachsen noch 214 und im Bund 221 Fälle zusammen. In Bremen waren etwas weniger Einweisungen zu verzeichnen, 2014 kamen noch 205 Klinikfälle je 1.000 Versicherte zusammen.

Regionale Unterschiede

Während in Baden-Württemberg im Jahr 2015 nur 188 von 1.000 Personen einen Krankenhausaufenthalt hatten, waren es in Thüringen sogar 241. Auch in Niedersachsen sind die Unterschiede enorm: In Braunschweig wurden von 1.000 Versicherten 207 klinisch behandelt, in der Region Hannover 210, im Kreis Göttingen 237, in Oldenburg 177, in Osnabrück 217 und im Kreis Lüneburg 182. Große Unterschiede gab es auch bei den Kosten je Versicherten. Sie schwankten zwischen 780 Euro in Baden-Württemberg und 960 Euro in Thüringen. In Niedersachsen kamen 875 Euro und in Bremen 822 Euro zusammen.

Diagnosen: Immer wieder das Herz

Niedersachsenweit waren Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems mit allein rund 33 Fällen je 1.000 Versicherte die Ursache für die häufigsten Krankenhausbehandlungen, danach kamen Verdauungsprobleme mit 23 Fällen, Muskel- und Skeletterkrankungen sowie Verletzungen und Vergiftungen mit jeweils 20 Fällen.

Hintergrund: Grundlage für den vorliegenden Report Krankenhaus bildet der gemeinsame Datenbestand von 8,4 Millionen BARMER GEK Versicherten der Jahre 2006 bis 2015. Mehr Informationen unter: www.barmer-gek.de/547387


Kontakt für die Presse:

Michael Erdmann,
Landesgeschäftsstelle Niedersachsen/Bremen,
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Webcode dieser Seite: p005863 Autor: Barmer Erstellt am: 23.08.2016 Letzte Aktualisierung am: 20.12.2016
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