Bremer wieder öfter im Krankenstand

Bremen (09.09.2016) Der Krankenstand bei Bremens Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist leicht angestiegen. Wie Heike Sander, Landeschefin der Barmer GEK mitteilt, waren 2015 an einem Arbeitstag durchschnittlich 4,32 Prozent der Erwerbstätigen arbeitsunfähig gemeldet. Ein Jahr zuvor waren es noch 4,25 Prozent. 57,5 Prozent aller Erwerbstätigen legten ihrem Arbeitgeber mindestens einmal einen Krankenschein vor (2014: 51,0 Prozent). Somit sind die Bremer wieder seltener krank als der bundesdeutsche Durchschnitt. Insgesamt fehlten die Bremer Erwerbstätigen 2015 genau 15,8 Arbeitstage (2014: 15,5), bundesweit waren es 17,8 Tage (2014: 17,1).

Die Hauptdiagnosen: Allein 3,2 Tage krank mit "Rücken"

Über zwei Drittel Anteil an der Krankheitsdauer hatten in Bremen im Jahr 2015 die folgenden vier Krankheitsarten: Allein auf das Muskel-Skelett-System entfielen durchschnittlich 3,2 Fehltage, auf Psychische und Verhaltensstörungen 3,1 Tage, auf Verletzungen und Vergiftungen 2,1 Tage und auf Erkrankungen des Atmungssystems ebenfalls 2,1 Tage. Durch ein umfangreiches Präventionsangebot unterstützt die Barmer GEK ihre Versicherten, für die eigene Gesundheit aktiv zu werden. Sie fördert Gesundheitskurse zu den Themen Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung/Entspannung und Suchtmittelkonsum. Volkshochschulen, Bildungsstätten oder Vereine bieten vielfach Gesundheitskurse an. Alle Angebote, die die "Zentrale Prüfstelle Prävention" geprüft und zertifiziert hat, sind von der Kasse anerkannt.

Online-Suche für zertifizierte Angebote in der Nähe unter: www.barmer-gek.de/147826


Kontakt für die Presse:

Michael Erdmann, Landesgeschäftsstelle Niedersachsen/Bremen,
kostenlos unter Telefon: 0800 33 20 60 56-3005,
E-Mail: presse.niedersachsen_bremen@barmer.de

Webcode dieser Seite: p002121 Autor: Barmer Erstellt am: 09.09.2016 Letzte Aktualisierung am: 20.12.2016
Nach oben