Arbeitnehmerinnen öfter krank

Hannover/Bremen (27.09.2016) Erwerbstätige Frauen in Niedersachsen melden sich nach Auswertungen der Barmer GEK öfter krank als männliche Arbeitnehmer. Die Arbeitnehmerinnen haben für das Jahr 2015 mit 59,8 Prozent eine höhere Arbeitsunfähigkeitsquote als Männer mit 55,8 Prozent. "Der Anteil der Frauen, die mindestens einmal pro Jahr krankheitsbedingt fehlen, ist höher als derjenige der Männer", so Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Kasse in Niedersachsen und Bremen. 5,1 Prozent Krankenstand der Frauen, standen 4,6 Prozent der Männer gegenüber.

Gleiche Tendenz in Bremen

Auch die Arbeitnehmerinnen im Stadtstaat haben für das Jahr 2015 mit 56,6 Prozent eine höhere Arbeitsunfähigkeitsquote als die erwerbstätigen Bremer Männer mit 48,6 Prozent (Krankenstand weiblich: 4,9 Prozent, männlich: 3,9 Prozent). "Erklärungen für das häufigere zu Hause bleiben sind Schwangerschaft, Erkrankungen der Kinder oder weil sie Angehörige pflegen müssen", betont Sander. Es bliebe weniger Zeit zur Erholung. Das Ergebnis spiegelt sich auch im Bund wieder, wo 60,0 Prozent der Frauen von einer Arbeitsunfähigkeit betroffen waren, aber 'nur' 55,3 Prozent der männlichen Erwerbstätigen (Krankenstand: 5,1 Prozent zu 4,7 Prozent).


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Webcode dieser Seite: p004852 Autor: Barmer Erstellt am: 27.09.2016 Letzte Aktualisierung am: 20.12.2016
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