Jeder 11. mit Kopfschmerzen

Hannover (11.01.2016) Fast neun Prozent der Barmer GEK Versicherten müssen sich mit Migräne und Kopfschmerzen vom Arzt behandeln lassen. "Auf die niedersächsische Bevölkerung hochgerechnet würde das 700.000 Menschen betreffen, in Bremen etwa 49.000", so Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer GEK in Niedersachsen und Bremen. Migräne beginnt bei Frauen oft kurz nach der Pubertät, bei Männern meist später. Doch schon Kinder und Jugendliche klagen häufig über Kopfschmerzen. Die Barmer GEK unterstützt deshalb die 'Aktion Mütze - Kindheit ohne Kopfzerbrechen', ein bundesweites Präventionsprogramm für Schulen. Durch Aufklärung und eine gesundheitsfördernde Gestaltung des Alltags sollen Kopfschmerzen bei Heranwachsenden vermieden werden.

Gezielte Prävention

"Denn wenn der Kopf ständig brummt, dann geht es mit dem Lernen auch nicht weiter", sagt Heike Sander. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, den Alltag von Kindern so zu gestalten, dass Kopfschmerzen möglichst auftreten oder ganz vermieden werden. In einer Unterrichtseinheit von drei Doppelstunden soll Schülerinnen und Schülern vermittelt werden, was Kopfschmerzen auslösen kann und wie eine gezielte Prävention möglich ist. Interessierte Schulen können für die siebten Klassen Unterrichtsmaterial kostenfrei anfordern. Das Projekt wird von der Schmerzklinik Kiel wissenschaftlich begleitet.

Mehr Informationen unter: www.barmer-gek.de/s000068


Kontakt für die Presse:

Michael Erdmann,
Landesgeschäftsstelle Niedersachsen/Bremen,
kostenlos unter Telefon: 0800 33 20 60 56-3005,
E-Mail: presse.niedersachsen_bremen@barmer.de

Webcode dieser Seite: p000286 Autor: Barmer Erstellt am: 11.01.2016 Letzte Aktualisierung am: 20.12.2016
Nach oben