Zwei von drei Smartphone-Benutzer nutzen Gesundheits-Apps

Hannover, 1. November 2019 – Das rasante Tempo der digitalen Evolution macht aus der Utopie von heute die Wirklichkeit von morgen. „Zwei von drei Smartphone-Besitzern nutzen Gesundheits-Apps. Fast die Hälfte aller Smartphone-Nutzer hat schon einmal eine Gesundheits-App genutzt. 65 Prozent der Patienten befragen das Internet bevor Sie zum Arzt gehen. Warum sollten Apps also nicht Teil der Patientenversorgung werden? “, sagt Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Niedersachsen und Bremen. Die Krankenkasse treibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen maßgeblich voran und bietet ein Angebot von derzeit rund 24 unterschiedlichen digitalen Anwendungen in den Bereichen Versorgung, Prävention und Service Rechnung. Mit rund eine Million Downloads besonders beliebt ist dabei die Barmer-App, die es Versicherten ermöglicht, viele Services und Angebote online zu nutzen. Teil dieser App ist auch ein Gesundheitsmanager, der dem Nutzer einen Überblick über alle anstehenden Vorsorgeuntersuchungen für sich selbst und die Familie gibt. Als erste Krankenkasse integrierte die Barmer das digitale Zahnbonusheft, mit dem ihre Versicherten den erhöhten Zuschuss zum Zahnersatz ohne Vorlage des herkömmlichen Bonusheftes in Anspruch nehmen können. Zudem können zahlreiche Anträge bequem online gestellt werden. Eine weitere innovative Funktion ist die Übermittlung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, die einfach abfotografiert und online an die Barmer gesandt werden können. Neben den zahlreichen Services zeichnet sich die App auch durch eine benutzerfreundliche und intuitive Bedienung aus.

Kaia-App gegen Rückenprobleme

Neben der Barmer-App und anderen bereits bewährten Angeboten, wie etwa der Teledoktor-App, der Kindernotfall-App oder dem Online-Training Pro Mind für mehr psychische Gesundheit, sind auch in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Angebote hinzugekommen, die sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientieren, wie etwa dem Volksleiden Rückenschmerzen. So steht beispielsweise Barmer-Versicherten, die unter Rückenproblemen leiden, aber weder Zeit noch Lust haben, in einer Rückenschule oder einem Fitnessstudio zu trainieren, seit Ende des Jahres 2018 mit der „Kaia-App“ eine digitale, als Medizinprodukt zertifizierte Lösung zur Verfügung. Sie erstellt auf Basis von Nutzerangaben zum Schmerzempfinden einen individuellen Trainingsplan, der sowohl physiotherapeutische als auch verhaltenspsychologische Aspekte berücksichtigt.

Mit MindDoc Wartezeiten überbrücken

Doch nicht nur Apps sind digitale Gesundheitsinnovationen im Sinne der Versicherten. Es gibt digitale Technologien, die dabei helfen können, die prekäre Versorgungssituation auf dem Land zu verbessern. Auch wenn die Telemedizin nicht den Arzt ersetzen kann oder soll, so stellt sie aber eine sinnvolle Unterstützung dar. Ein Beispiel ist PädExpert, das Online-Expertenkonsil, das die Barmer mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte anbietet. Seit Februar 2019 ist es um das neue Modul „PädAssist“ erweitert. Durch das Langzeit-Monitoring von Krankheitsdaten müssen Patienten nicht mehr so oft zum Arzt gehen und erhalten dennoch eine bestmögliche Versorgung. Ein weiterer Vorteil digitaler Technologien liegt in der schnellen Hilfe bei Versorgungsengpässen. So können Barmer-Versicherte beispielsweise mit dem Online-Modul MindDoc die Wartezeit auf eine psychotherapeutische Behandlung überbrücken. Ein anderes Beispiel für die Schließung von Versorgungslücken durch digitale Angebote ist die Kooperation mit der Hebammenberatung Kinderheldin. Sie ermöglicht es Versicherten, während der Schwangerschaft und in den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes täglich von 7 bis 22 Uhr kostenlos eine Geburtshelferin zu kontaktieren, entweder per Chat oder Telefon.

Mehr über die Gesundheit-Apps der Barmer unter www.barmer.de/g100358


Webcode dieser Seite: p012433 Autor: BarmerLetzte Aktualisierung am: 01.11.2019
Nach oben