Eine Frau schaut nachts aufs Handy
Pressemitteilung Barmer Mecklenburg-Vorpommern

Junge Menschen immer häufiger von Schlafproblemen betroffen

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  • Die Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer ärztlich diagnostizierten Schlafstörung hat sich in Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Jahren nahezu verdoppelt.
  • Zeitumstellung kann den Schlafrhythmus zusätzlich durcheinanderbringen.
  • „Schlafstörungen können die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen negativ beeinflussen“, sagt BARMER-Landeschef Henning Kutzbach.

Schwerin, 25. März 2026 – Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in Mecklenburg-Vorpommern leiden unter Schlafstörungen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg). Zwischen 2010 und 2024 hat sich die Zahl der Zehn- bis 19-Jährigen mit einer ärztlich diagnostizierten Schlafstörung von rund 860 auf über 1.650 nahezu verdoppelt. Die Betroffenheit in der Altersgruppe stieg von 0,8 auf 1,2 Prozent. „Schlafstörungen können langfristig die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen negativ beeinflussen, was sich unter anderem in einem höheren Risiko für psychische Störungen und in schlechteren Schulleistungen niederschlagen kann“, sagt Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern. 

Die Ursachen für Schlafstörungen bei Jugendlichen ähnelten oft denen von Erwachsenen. Zu den häufigsten Auslösern gehörten Stress, Angst, unregelmäßige Schlafenszeiten oder die Nutzung elektronischer Geräte vor dem Schlafengehen. Auch hormonelle Veränderungen in der Pubertät oder Ereignisse wie die Zeitumstellung könnten das Ein- oder Durchschlafen bei Heranwachsenden zeitweise durcheinanderbringen. Wenn Schlafstörungen wenigstens dreimal die Woche über einem Zeitraum von mehr als vier Wochen aufträten, sei ein Termin in der Kinder- oder Jugendarztpraxis ratsam.  
 

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