Mehr als die Hälfte der Kleinkinder leidet an Infektionen der oberen Atemwege

Schwerin, 12.07.2018 – Infektionserkrankungen gehören nach wie vor zu den häufigsten Diagnosen bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum 5. Lebensjahr. Laut Barmer-Arztreport 2018 waren 58 Prozent der unter 5-jährigen Kleinkinder im Jahr 2016 von akuten Infektionen der oberen Atemwege betroffen und mussten ambulant behandelt werden.

Das sind hochgerechnet rund 39.000 betroffene Kleinkinder in Mecklenburg-Vorpommern, berichtet Barmer Landesgeschäftsführer Henning Kutzbach. Einen Grund hierfür ist das kindliche Immunsystem: Das ist noch nicht vollständig entwickelt. Kleinkinder erkranken daher häufiger als Erwachsene. Hinzu kommt, dass sich Krankheitserreger in Kindergärten oder Kitas sehr schnell auf andere übertragen.

Akute Bronchitis bei mehr als jedem vierten Kleinkind

In den ersten Monaten ist ein Säugling noch geschützt durch Antikörper, die die Mutter während der Schwangerschaft und Stillzeit weitergibt. Im Laufe der Zeit werden die Antikörper jedoch abgebaut. So leiden 28 Prozent der Kleinkinder an einer akuten Bronchitis, 19 Prozent an eine eitrige Mittelohrentzündung und 15 Prozent der Kleinen litten unter Husten.

Tipps für Eltern zur Genesung kranker Kinder findet man unter: www.barmer.de/s00787

Webcode dieser Seite: p010015 Autor: Barmer Erstellt am: 07.08.2018 Letzte Aktualisierung am: 07.08.2018
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