Unverändert während der Corona-Pandemie: Frauen im Nordosten häufiger beim Zahnarzt als Männer

Schwerin, 29. Oktober 2021 – Die Frauen in Mecklenburg-Vorpommern waren im Jahr 2020 deutlich häufiger beim Zahnarzt als Männer. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Abrechnungsdaten der BARMER. Im Jahr 2019 waren unter BARMER-Versicherten im Nordosten 80 Prozent der Frauen, aber nur 71 Prozent der Männer in zahnärztlicher Behandlung. Im Jahr darauf traf dies auf 78 Prozent der Frauen und 69 Prozent der Männer zu. „Auch in Zeiten der Corona-Pandemie ist es so geblieben, dass Frauen häufiger Hilfe für ihre Zahngesundheit beanspruchen als Männer“, so Henning Kutzbach, Landeschef der BARMER in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt sei die Zahl der zahnmedizinisch versorgten Versicherten der Krankenkasse in Mecklenburg-Vorpommern von rund 205.917 im Jahr 2019 auf rund 200.937 im Jahr 2020 gesunken. Das entspricht einem Rückgang von rund 2,4 Prozent. 

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Vor allem junge Männer seltener in zahnärztlicher Behandlung

Auf Bundesebene zeigt die BARMER-Analyse, dass Geschlechterunterschiede bei der zahnärztlichen Versorgung bereits ab dem Jugendalter beginnen. So gebe es unter den 15-Jährigen noch kaum eine Abweichung bei der Inanspruchnahme. Danach sinke sie bei Frauen wie Männern, bei Letzteren jedoch deutlich stärker. Erst ab etwa 80 Jahren nähere sie sich wieder an. „Gesunde Zähne sind ein wichtiger Aspekt hoher Lebensqualität. Deshalb möchten wir zur regelmäßigen Zahnvorsorge ermuntern“, so Kutzbach. Die geringste Aufmerksamkeit schenkten junge Männer zwischen 25 und 39 Jahren ihrer Zahngesundheit. Sie nutzten zahnmedizinische Hilfe bis zu 14,7 Prozentpunkte weniger als gleichaltrige Frauen.

Weitere Ergebnisse zur Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen können Sie hier einsehen.

Webcode dieser Seite: p017465 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 29.10.2021
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