Mehr Sicherheit durch eine Zweitmeinung: Erst reden dann operieren

Experten schätzen: Jede zehnte Knie-Operationen ist überflüssig und damit ein unnötiges Risiko für den Patienten.

Deshalb kooperiert die Barmer GEK in Südhessen mit einem renommierten Spezialisten, um ihren Versicherten eine unabhängige Zweitmeinung bei Knieverletzungen anzubieten: dem Orthopäden Dr. med. Michael Weingart vom Gelenkzentrum Darmstadt. Der Sportmediziner war lange Jahre Mannschaftsarzt der Rollkunstlaufnationalmannschaft und ist seit 1982 Mannschaftsarzt des SV Darmstadt 98.

Entscheidungshilfe bei Knieverletzungen von Erwachsenen und Kindern

Patienten mit einer Erkrankung oder Verletzung des Knies, wie Kreuzbandruptur und Kreuzbandverletzung oder auch bei kindlichen Knieverletzungen stehen vor der schwierigen Entscheidung, sich operieren zu lassen. "Operationen sollten nicht immer das Mittel der ersten Wahl sein, wenn eine konservative Behandlung ohne Skalpell eine wirksame Alternative sein kann", sagt Landesgeschäftsführer Norbert Sudhoff. "Unseren Versicherten in Südhessen bieten wir die Möglichkeit, auf die langjährige Erfahrung des Spezialisten zurückzugreifen."

Teledoktor vermittelt an den Knie-Spezialisten

Vor einem Eingriff können sich die Versicherten an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Darmstädter Geschäftsstelle wenden. Eine fachliche Erstberatung übernimmt der Barmer GEK Teledoktor, der der Schweigepflicht unterliegt. Bei Bedarf vermittelt der Teledoktor den Patienten an den Sportmediziner Dr. Weingart vom Gelenkzentrum Darmstadt. Dies erfolgt etwa nach Rissen des vorderen Kreuzbandes mit Begleitverletzungen wie Meniskus- und Knorpelschäden und bei kindlichen Knieverletzungen. Dr.--Doktor Weingart ermöglicht in der Regel binnen 14 Tagen den Zweitmeinungstermin. Er sichte die bisherige Befunde und Therapieempfehlungen und berät die Betroffenen über mögliche Behandlungsoptionen.

Die Barmer GEK arbeitet bereits mit Knie-Spezialisten aus Berlin, Hamburg, Hannover, Gießen, Kiel, Mainz, Oldenburg, Neubrandenburg, Regensburg, München und Darmstadt zusammen, die mitunter auch Spitzensportler betreuen. "Wir bauen dieses Experten-Netzwerk weiter aus, denn von der Expertise der Knie-Experten können unsere Versicherten auf jeden Fall profitieren", ist sich Sudhoff sicher.



Kontakt für die Presse:

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Landesgeschäftsstelle Hessen
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Webcode dieser Seite: p006935 Autor: Barmer Erstellt am: 20.12.2016 Letzte Aktualisierung am: 20.12.2016
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