Neues Projekt: „Wir müssen reden! -Junge Selbsthilfe in Osthessen“

Die gesundheitliche Selbsthilfe ist weit verbreitet und anerkannt. Aber nur wenige junge Menschen nutzen diese Angebote als Strategie für die Bewältigung von Probleme oder Erkrankungen. In Fulda wird sich das jetzt ändern: Dazu starteten das Selbsthilfebüro Osthessen, das Jugendmagazin der Fuldaer Zeitung move36  und die BARMER das gemeinsame Projekt: „Wir müssen reden! – Junge Selbsthilfe in Osthessen“.

Mit Freunden reden und Hilfe annehmen

Alkohol, Drogen, Internetsucht, Tablettenabhängigkeit, Mobbing, Essstörungen, Krebs, Diabetes, ADHS, Herzerkrankungen, Asthma – es gibt viele Probleme und gesundheitliche Herausforderungen, denen sich auch Jugendliche stellen müssen. Wer nicht persönlich betroffen ist, wird oft indirekt mit diesen Themen konfrontiert: die Krebserkrankung der Mutter, die Demenz des Opas oder der Herzfehler der Schwester kann einem jungen Menschen eine ganze Menge abverlangen. Was aber tun, wenn man mit seinen Problemen nicht mehr weiter weiß? Der schlechteste Weg: sich zurückziehen. Ein viel besserer Weg: Freunde suchen, über die Probleme reden, Hilfe annehmen, stark werden und nach Lösungen suchen.

Selbsthilfe als Themenwelt auf allen Kanälen der move36

Das Jugendmagazin Move 36 rückt die Selbsthilfe als spannenden und wichtigen Teil unserer Gesellschaft in den Fokus. Die neue Themenwelt „Wir müssen reden!“ ist bereits eingerichtet. Auch auf den move36-Portalen wird das Thema Selbsthilfe Raum einnehmen. Denn die zahlreichen digitalen Kanäle von move36 werden ihrer Ausrichtung und den technischen Möglichkeiten entsprechend eingebunden. Auf dem Portal und den sozialen Netzwerken werden Video-Clips und andere multimediale Angebote zu den jeweiligen gesundheitlichen Themen veröffentlicht. Auch auf dem Portal und in der App wird eine „Themenwelt Selbsthilfe“ eingerichtet, die neben den regelmäßig erscheinenden Artikeln auch abrufbare Service-Informationen enthält. Aktionen an den Schulen sind dazu ebenfalls geplant.
„Um junge Menschen in ihren Lebenswelten zu erreichen, müssen wir ihre medialen Kanäle nutzen“, so Martin Till, Leiter Verträge in der Landesvertretung der Barmer in Hessen.  Das Magazin move36 bietet aus seiner Sicht alle Möglichkeiten, das Thema Selbsthilfe regional, modern und vor allem interaktiv zu aufzubereiten.

Sozialminister übernimmt die Schirmherrschaft

“Wir müssen jungen Menschen Mut machen, sich in Selbsthilfegruppen zu engagieren“ - Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration findet klare Worte. Gerne hat er  deshalb die Schirmherrschaft übernommen und ist gespannt, wie dieses Projekt bei den jungen Menschen in Osthessen ankommt.
Projektträger ist die Paritätische Projekte gGmbH. Geschäftsführer Andreas Beck: „Es gibt viele Themen, die besonders junge Menschen betreffen. Darauf muss sich auch die Selbsthilfe vorbereiten.“

Mehr zum Magazin move36 finden Sie hier.

 Fünf Männer mit der Zeitschrift Move 36

Präsentieren die erste Druckausgabe mit der neuen Themenwelt „Wir müssen reden“: (v.r.n.l.) move36-Verantwortlicher Walter Lorz, Chefredakteur Bernd Loskant,  Andreas Beck, Geschäftsführer der Paritätische Projekte gGmbH, Günter Woltering, Parität Landesgeschäftsführer und Martin Till,  Leiter Verträge in der Landesvertretung der BARMER Hessen.   Foto:privat

 

Webcode dieser Seite: p008065 Autor: Barmer Erstellt am: 08.08.2017 Letzte Aktualisierung am: 10.08.2017
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