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Bronchitis und Co. schwächen 54.000 kleine Hamburger - Mehr als die Hälfte der Kleinkinder mit akuten Infektionen

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Hamburg, 11. Juli 2018 – Infektionserkrankungen gehören nach wie vor zu den häufigsten Diagnosen bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum 5. Lebensjahr. „Laut einer Barmer-Erhebung waren 58 Prozent der unter 5-jährigen Kleinkinder im Jahr 2016 von akuten Infektionen der oberen Atemwege betroffen und mussten ambulant behandelt werden. Das sind rund 54.000 kleine kranke Hamburgerinnen und Hamburger“, berichtet Barmer Landesgeschäftsführer Frank Liedtke aus dem aktuellen Arztreport der Kasse. Einen Grund hierfür sieht Liedtke im kindlichen Immunsystem: „Das ist noch unerfahren und muss sich erst mit verschiedenen Keimen auseinander setzen. Kinder sind auch deshalb oft krank, weil der Organismus den Kontakt mit den unterschiedlichen Krankheitserregern erst noch lernt. Nicht zuletzt übertragen sich Krankheitserreger in Kindergarten oder Kitas sehr schnell auf andere.“

Akute Bronchitis bei mehr als jedem vierten Kleinkind

In den ersten Monaten ist ein Säugling noch geschützt durch Antikörper, die die Mutter während der Schwangerschaft und Stillzeit weitergibt. Im Laufe der Zeit werden die Antikörper jedoch abgebaut. Eine akute Bronchitis wurde bei 28,2 Prozent der Kleinkinder unter fünf Jahren diagnostiziert, bei 24 Prozent kamen Fieber und bei 19 Prozent eine eitrige Mittelohrentzündung dazu. Unter Husten litten 15 Prozent der Kleinen.

„Wir alle wünschen uns, dass unsere Kinder gesund aufwachsen. Obwohl es der Mehrzahl der Kinder in Deutschland gut geht, gibt es leider auch Kinder, die bereits chronische Krankheitsbilder wie Allergien, Diabetes, Gelenkkrankheiten und Haltungsschäden zeigen“, sagt Liedtke. „Die qualifizierte Gesundheitsförderung von Kleinkindern hat für die Barmer schon immer einen hohen Stellenwert“, so Liedtke weiter.

Tipps für Eltern zur Genesung kranker Kinder: www.barmer.de/s000787.