FSME-Gefahr: Vor der Reise in den Süden informieren. Barmer schaltet kostenlose Hotline

Hamburg, 26. Februar 2019 – Exakt 583 Menschen sind in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts im vergangenen Jahr an FSME erkrankt. Übertragen wird die Krankheit „Frühsommer-Meningoenzephalitis“ (FSME) durch Zecken, die jetzt wieder aktiver werden. Gefährdet sind vor allem Menschen in Bayern, Baden-Württemberg sowie den südlichen Teilen von Hessen und Thüringen. „Wer in diese Risikogebiete reist, sollte sich daher möglichst mit einer Schutzimpfung wappnen, die von den Krankenkassen bezahlt wird“, empfiehlt Frank Liedtke, Landesgeschäftsführer der Barmer in Hamburg.

Unterschätze Gefahr

Zecken sind Überlebenskünstler, die auch längere kalte Phasen gut überstehen können. FSME kann in schweren Fällen zu dauerhaften Lähmungen, zur Entzündung des Gehirns und der Schädigung des Rückenmarks bis hin zum Tode führen. Wer sich der Gefahr einer Hirnhautentzündung nicht aussetzen will, benötigt in der Regel drei Impfungen, um den vollen Impfschutz zu erreichen. Ein bis drei Monate nach der ersten Impfung findet eine zweite statt, bis zu zwölf Monate später erfolgt eine dritte. Der Impfschutz hält dann mindestens drei Jahre und führt bei 99 Prozent der Geimpften zu einem vollständigen Schutz.

Kostenlose Zeckenschutz-Hotline für jedermann

In einer eigens zum Thema „Zeckenschutz“ eingerichteten Hotline bekommen Interessierte vom Barmer-Teledoktor vielfältige Hinweise, wie Zecken den Menschen gefährden sowie Empfehlungen für zeckensichere Kleidung. Sie erfahren, wie man eine Zecke sicher entfernen kann, wenn sie sich trotz aller Vorsicht auf der Haut verbissen hat und welche Körperstellen besonders gezielt nach den winzigen ungebetenen Gästen abgesucht werden sollten. Außerdem weist der Teledoktor auf Symptome hin, die auf eine Infektion mit FSME-Viren hindeuten können. „Achten sollten Sie zunächst auf allgemeine Krankheitszeichen wie Fieber oder Kopfschmerzen, die etwa sieben bis 14 Tage nach der Infektion durch einen Zeckenstich auftreten können“, erläutert Frank Liedtke.

Die kostenlose Barmer-Hotline steht allen Interessierten offen unter: 0800 84 84 111. Weitere Informationen unter: www.barmer.de/a000049.

Webcode dieser Seite: p011069 Autor: BarmerErstellt am: 26.02.2019 Letzte Aktualisierung am: 26.02.2019
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