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Schon 0,1 Promille können zu Badeunfällen führen

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Berlin (02.08.2016) Sommerferien und schönes Wetter locken in diesen Tagen viele Jugendliche und Erwachsene an die zahlreichen Badeseen in Berlin und Brandenburg. Bier, Wein und Alkopops sollten beim Badeausflug aber zu Hause bleiben. „Wer unter Alkoholeinfluss in den See steigt, überschätzt leicht seine Leistungsfähigkeit. Übermut und eine falsche Risikobereitschaft führen vor allem bei Männern zu Badeunfällen“, sagt Gabriela Leyh, Landesgeschäftsführerin der Barmer GEK Berlin/Brandenburg.

Alkohol senkt das Einschätzungsvermögen

Die meisten Badeunfälle passieren, weil sich die Schwimmer überschätzen. Schon kleine Mengen an Alkohol können dabei eine verstärkende Rolle spielen. Ab 0,1 Promille werden Entfernungen falsch eingeschätzt. Ab 0,3 Promille verschlechtern sich Sicht und Reaktionszeit. Gleichzeitig steigt die Risikobereitschaft. Mutproben wie Sprünge von Brücken ins Wasser können zu Prellungen, schweren Knochenbrüchen bis hin zum Tod führen.

Tödliche Badeunfälle vor allem bei Männern

Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu tödlichen Badeunfällen in Berlin und Brandenburg. Auffällig ist, dass Männer deutlich häufiger im Wasser tödlich verunglücken als Frauen. Im Jahr 2013 ertranken laut statistischem Landesamt 22 Männer und sieben Frauen aus Brandenburg sowie 20 Männer und 13 Frauen aus Berlin.

In Badeseen auf Nummer sicher gehen

Wer einen Ausflug zum See plant, sollte auf Nummer sicher gehen. Am sichersten sind bewachten Badestellen zu offiziellen Badezeiten. Wer sich lieber einen einsamen Flecken am Ufer sucht, sollte nicht alleine ins Wasser gehen. Wer untrainiert ist oder schon eine längere Fahrradtour hinter sich hat, sollte nicht zu weit hinaus schwimmen. Wadenkrämpfe im Wasser erschweren das Weiterschwimmen und können Panikattacken auslösen. Schwimmer sollten am besten schon vor dem Gang ins Wasser eine Stelle aussuchen, an der sie das Wasser ohne Probleme wieder verlassen können.

Ihr Ansprechpartner für Journalisten:

Markus Heckmann
Pressesprecher Barmer Berlin-Brandenburg
Telefon: 0800 33 30 04 151 140
E-Mailpresse.be.bb@barmer.de

Webcode: p003064 Letzte Aktualisierung: 01.08.2016
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