Recht auf Mitbestimmung nutzen - Barmer-Sozialwahl läuft noch bis 4. Oktober 2017

Berlin, 22. September 2017 - Gut eine Woche vor Ablauf der Frist zur Einsendung der roten Wahlbriefumschläge zur Sozialwahl haben rund 103.100 wahlberechtigte Barmer-Mitglieder aus Brandenburg und rund 99.000 aus Berlin ihre Stimme abgegeben. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von derzeit rund 28 beziehungsweise 26 Prozent. Bundesweit haben aktuell mehr als zwei Millionen Barmer-Mitglieder bereits gewählt und ihre Briefwahlunterlagen zurückgesandt (rund 27 Prozent). Die rund 7,4 Millionen wahlberechtigten Mitglieder der Barmer sind noch bis zum 4. Oktober 2017 aufgerufen, ihre Vertreterinnen und Vertreter im Verwaltungsrat der Krankenkasse neu zu wählen.

Hohe Wahlbeteiligung stärkt Selbstverwalter

„Bei der alle sechs Jahre stattfindenden Sozialwahl können die Mitglieder über den Verwaltungsrat gezielt Einfluss auf die Leistungen und Services ihrer Kasse ausüben“, so Barmer-Landesgeschäftsführer Gabriela Leyh. Das selbstverwaltete Krankenversicherungssystem in Deutschland biete im Vergleich zu staatlich verwalteten Systemen den Mitgliedern die Möglichkeit, bei wichtigen Entscheidungen den Kurs ihrer Kasse mitzubestimmen. „Je höher die Wahlbeteiligung an der Sozialwahl ist, desto größer ist die demokratische Legitimation der Selbstverwalter. Es lohnt sich also, an der Wahl teilzunehmen“, betont Leyh.

Insgesamt über 52 Millionen Stimmberechtigte

Um die 27 Sitze der Versichertenvertreter im Verwaltungsrat der Barmer bewerben sich sieben Listen mit insgesamt 128 Kandidatinnen und Kandidaten. Die Sozialwahlen sind mit insgesamt über 52 Millionen Stimmberechtigten nach der Bundestags- und Europawahl die drittgrößten Wahlen in Deutschland.

 

Mehr Infos zur BARMER-Sozialwahl unter:
www.barmer.de/sozialwahl und www.sozialwahl.de.

Webcode dieser Seite: p008327 Autor: Barmer Erstellt am: 22.09.2017 Letzte Aktualisierung am: 22.09.2017
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