Brandenburgs Väter kümmern sich besonders häufig um ihre kranken Kinder

Berlin, 25. Januar 2018 - In keinem anderen Bundesland kümmern sich Väter so häufig um den kranken Nachwuchs, wie in Brandenburg. Dies geht aus der Kinderkrankengeld-Statistik der BARMER hervor. Im vergangenen Jahr stellten Väter in Brandenburg nach jetzigem Stand rund 8.656 Mal einen Antrag auf Kinderkrankengeld, so viele wie in keinem anderen Bundesland. „Kinderkrankengeld ist ein wichtiger Beitrag für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Tatsache, dass immer mehr Väter sich um die kranken Kinder kümmern, zeigt, dass sich langsam ein neues Rollenverständnis in den Familien durchsetzt“, sagt Gabriela Leyh, Landesgeschäftsführerin der Barmer Berlin/Brandenburg.

Väter in den neuen Bundesländern bleiben häufiger zu Hause

Die Zahl der Anträge auf Kinderkrankengeld stieg allein bei den bei der Barmer versicherten Vätern in Brandenburg von 8.865 im Jahr 2015 auf 9.615 im Jahr 2016. Das Entspricht einem Anstieg von rund 8,6 Prozent. Ähnlich stark ist der Anstieg bundesweit von 59.623 Anträgen im Jahr 2015 auf 64.828 Anträge im Jahr 2016. Im Jahr 2017 beantragten bundesweit 59.937 Väter Kinderkrankengeld, wobei hier noch nicht alle Anträge des vergangenen Jahres erfasst sind. Väter in den neuen Bundesländern sind häufiger bereit, beim kranken Kind zu bleiben, als Väter in den alten Bundesländern. Mit Ausnahme des bevölkerungsstarken Nordrhein-Westfalens (7.107 Anträge) liegen Väter aus Sachsen (5.716 Anträge), Mecklenburg-Vorpommern (5.111 Anträge) und Sachsen-Anhalt (4.763) in der Barmer-Statistik für das Jahr 2017 vorne. Nach wie vor sind es aber die Mütter, die sich in den aller meisten Fällen um die kranken Kinder kümmern. Im Jahr 2017 waren es bei BARMER bundesweit 206.835 und in Brandenburg 26.440 Mütter. Das entspricht jeweils mehr als drei Viertel der Kinderkrankengeldanträgen.
Weitergehende Informationen zum Thema Kinderkrankgeld unter www.barmer.de/a000071

Webcode dieser Seite: p008910 Autor: Barmer Erstellt am: 25.01.2018 Letzte Aktualisierung am: 25.01.2018
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