Schon geringer Alkoholkonsum kann zu schweren Badeunfällen führen

Berlin, 29. Mai 2020 – Schon geringe Mengen an Alkohol steigern das Risiko für Badeunfälle erheblich. Wer am Pfingstwochenende einen Ausflug zum See plant, sollte besser auf Alkohol verzichten. „Alkoholeinfluss führt zu einer Fehleinschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit. Übermut und beschränktes Koordinationsvermögen können leicht zu schweren Badeunfällen führen“, sagt Gabriela Leyh, Landesgeschäftsführerin der Barmer Berlin/Brandenburg. In diesem Jahr hat es bereits zwei Badetote in Brandenburg gegeben.

Alkohol senkt das Einschätzungsvermögen

Schon ab 0,1 Promille werden Entfernungen falsch eingeschätzt. Ab 0,3 Promille verschlechtern sich Sicht und Reaktionszeit. Gleichzeitig steigt die Risikobereitschaft. Mutproben wie Sprünge von Brücken ins Wasser können zu Prellungen, schweren Knochenbrüchen bis hin zum Tod führen.

Jährlich mehrere tödliche Badeunfälle in Brandenburg und Berlin
Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu tödlichen Badeunfällen in Berlin und Brandenburg. Im Jahr 2017 ertranken laut statistischem Landesamt 13 Männer und zehn Frauen aus Brandenburg sowie zehn Männer und vier Frauen aus Berlin.

In Badeseen auf Nummer sichergehen

Wer untrainiert ist oder schon eine längere Fahrradtour hinter sich hat, sollte nicht zu weit hinausschwimmen. Wadenkrämpfe im Wasser erschweren das Weiterschwimmen und können Panikattacken auslösen. Schwimmer sollten am besten schon vor dem Gang ins Wasser eine Stelle aussuchen, an der sie das Wasser ohne Probleme wieder verlassen können.


Webcode dieser Seite: p015388 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 29.05.2020
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