Aktuelles aus Berlin-Brandenburg

 

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Markus Heckmann
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Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Brandenburg haben nach einer Auswertung der Barmer während der Corona-Pandemie alleine im zweiten Quartal 2020 bei den gesetzlichen Krankenkassen 26.800 Videosprechstunden mehr als im Vorjahr abgerechnet. Von über 350 Praxen wurden in Brandenburg solche telemedizinischen Sprechstunden angeboten.

Mit der Freigabe der Corona-Schutzimpfung für die gesamte Bevölkerung ab dem kommenden Montag, sollten Impfwillige nun ihren Impfpass hervorholen. Zumindest übergangsweise ist der Impfpass mit Nachweis einer COVID-19-Impfung Voraussetzung für bestimmte Aktivitäten in der Öffentlichkeit. 

In Brandenburg leiden immer mehr Menschen an krankhaftem Übergewicht. Im Jahr 2019 diagnostizierten Ärztinnen und Ärzte bei rund 293.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger Adipositas, das sind mehr als 11 Prozent der Bevölkerung. Im Jahr 2015 waren es noch rund 266.000. Das entspricht einem Anstieg von zehn Prozent innerhalb von vier Jahren.

In den Pflegeberufen haben Krankenstand und Erwerbsminderungsverrentung ein solches Ausmaß angenommen, dass in Berlin 1.200 Pflegestellen unbesetzt sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Barmer in ihrem Pflegereport, für den sie Diagnosen, Krankschreibungen, Krankenhausaufenthalte und Erwerbsminderungsverrentung von Beschäftigten in der Alten- und Krankenpflege im Zeitraum von 2016 bis 2018 ausgewertet hat.

Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in Brandenburg, die eine Psychotherapie in Anspruch nehmen, hat sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Das geht aus dem Arztreport der Barmer hervor. Demnach stieg die Anzahl von Kindern und Jugendlichen in psychotherapeutischer Behandlung von 7.100 im Jahr 2009 auf knapp 19.000 im Jahr 2019. Das entspricht einem Anteil von rund 3,6 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Brandenburg.

Frauen übernehmen während der Corona-Pandemie den Hauptanteil der Kinderbetreuung. Das geht aus einer Analyse der Barmer zum Kinderkrankengeld hervor. Zwei Drittel der insgesamt rund 3.400 Anträge auf pandemiebedingtes Kinderkrankengeld, die im ersten Quartal 2021 bei der Barmer in Brandenburg eingingen, wurden von Müttern gestellt.

Webcode dieser Seite: p006640 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 15.06.2021
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