Pressearchiv Bayern 2021

Jedes Jahr bekommen allein in Oberbayern etwa 3.500 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Drei Kliniken in München setzen jetzt auf digitales Monitoring per Handy-App, um die Gesundheit und die Lebensqualität von besonders schwer erkrankten Patientinnen zu verbessern, bei denen sich der Krebs über die Brust hinaus im Körper ausgebreitet hat. Das neue Angebot existiert in den Kliniken Rechts der Isar, Dritter Orden und Harlaching. Sie alle beteiligen sich dazu an einem Forschungsprojekt der Berliner Charité und rekrutieren für die laufende Studie noch Teilnehmerinnen. 

Mehr als 1,5 Millionen Menschen in Deutschland mussten sich im Jahr 2019 wegen einer Rosazea ärztlich behandeln lassen. Die chronische Hautkrankheit betrifft die Blutgefäße an Wangen, Kinn, Nase und Stirn. Sie verursacht Rötungen und wird unter anderem durch die Sonne verstärkt.

Während der Corona-Pandemie haben viele Menschen in Bayern den jährlichen Besuch beim Zahnarzt vermieden. Das belegt eine Auswertung der BARMER. Im Jahr 2020 rechnete die Krankenkasse 5,1 Prozent weniger Zahnvorsorge ab als im Jahr 2019. 

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Weichen für eine medizinische sowie pflegerische Versorgung zu stellen, die auch morgen hochwertig und leistungsfähig ist. Allen voran geht es darum, Sektorengrenzen aufzubrechen und digitale Innovationen zu implementieren. Dabei sollten Qualität, Effizienz und Effektivität die Prämissen für das Gesundheitswesen der Zukunft sein. Das forderten heute die Landeschefs der BARMER Bayern und Baden-Württemberg bei ihrem 5. Länderforum Gesundheit.

Eine gut ausgestattete Reiseapotheke hat schon so manchen Urlaub gerettet. Besonders in Corona-Zeiten sollten Reisende zusätzlich an Hygieneartikel denken und Corona-Schnelltests mitnehmen.

Die medizinischen Expertinnen und Experten des BARMER-Teledoktors beantworten ab sofort alle Fragen rund um die Corona-Impfung. Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es? Aus welchen medizinischen Gründen und bei welchen Erkrankungen kann man auf keinen Fall eine Corona-Impfung erhalten? Kann oder sollte ich mein Kind impfen lassen? Bis auf Weiteres können alle Interessierten rund um die Uhr beim Teledoktor individuell ihre Fragen stellen. 

Die BARMER hat mit Blick auf die pflegenden Angehörige eine Checkliste zum Reisen mit Pflegebedürftigen erarbeitet.

"Wir belohnen unsere Versicherten im Rahmen des Bonusprogramms für ihr gesundheitsbewusstes Verhalten. Bei Schutzimpfungen erkennen wir alle Impfungen an, die von der STIKO empfohlen und zugelassen sind“, erläutert Prof. Dr. Claudia Wöhler, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Bayern. Dies treffe auch bei der Corona Schutzimpfung zu. Deshalb werde diese im BARMER Bonusprogramm berücksichtigt.

Die BARMER hat als eine der größten Krankenkassen Deutschlands ihren ersten Transparenzbericht vorgelegt. Damit stehen den rund neun Millionen Versicherten der Krankenkasse und allen Interessierten umfassende Informationen zum Leistungsgeschehen wie Zahnersatz, Hilfsmittel oder Krankengeld zur Verfügung. 

Bei aller Euphorie über eine Corona-Schutzimpfung sollten aber auf keinen Fall Fotos des Impfausweises in sozialen Medien gepostet werden. Daten, wie die Chargennummer des Impfstoffes oder Stempel der Arztpraxis, können von Fälschern missbraucht werden.

Gemeinsam mit dem Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V. (DAAB) lädt die BARMER am 20. Juni zu einem Online-Lebensmittelallergietag ein, um über die neuen Entwicklungen zu informieren. Die Veranstaltung ist offen für alle Betroffen und Interessierten. Sie ist kostenfrei.

Umweltschutz mit sportlichem Ehrgeiz – das funktioniert! Eine neue ungewöhnliche Kombination aus Müllsammeln und Joggen hört auf den Namen Plogging, stammt aus Schweden und wird auch in Bayern immer beliebter.

Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland können sich ab sofort für das von der BARMER geförderte computerbasierte Trainingsprogramm „memoreBox“ bewerben. Nach einer fast zweijährigen wissenschaftlichen Evaluation mit rund 900 Seniorinnen und Senioren in mehr als 100 Pflegeheimen wird das digitale Präventionsprojekt damit in die Regelversorgung überführt.

Reaktionen auf schwere Belastungen, Angststörungen und Depressionen, sind eigentlich keine Erkrankungen, die man auf den ersten Blick mit jungen Menschen in Verbindung bringt. Und doch leiden immer mehr Kinder und Jugendliche in Bayern so sehr darunter, dass sie psychotherapeutisch behandelt werden müssen. Innerhalb von elf Jahren ist die Zahl der jungen Patientinnen und Patienten im Freistaat um rund 90 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen BARMER Arztreport hervor.

In Bayern haben Frauen bislang in den ersten drei Monaten dieses Jahres 5.774 Mal das Anfang des Jahres eingeführte pandemiebedingte Kinderkrankengeld erhalten. Bei Männern war dies 2.562 Mal der Fall und somit nicht einmal halb so oft. Das hat eine Auswertung unter BARMER-Versicherten der Monate Januar bis März 2021 ergeben.

Mit der eCare wie die elektronische Patientenakte bei der Barmer heißt, steht den rund 8,8 Millionen Versicherten der Krankenkasse ein wichtiger Baustein für mehr digitale Gesundheitskompetenz zur Verfügung. Um den erstmaligen Zugang zur eCare zu vereinfachen, können die Versicherten nun auch per App ihre Identität prüfen lassen.

Bei der Verordnung von Magensäureblockern ist in Bayern nach massiven Anstiegen über viele Jahre hinweg eine Trendwende erreicht. Auswertungen der BARMER haben ergeben, dass Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2019 rund 1,7 Millionen Menschen in Bayern mindestens einmal sogenannte Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI) verschrieben haben.

Männer gehen nach wie vor deutlich seltener zur Krebsfrüherkennung als Frauen. Das geht aus einer Auswertung der BARMER hervor. Im Jahr 2019 nahmen demnach beispielsweise bundesweit 12,0 Prozent der Männer eine Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs wahr. Zum Vergleich: In Bayern waren es 10,3 Prozent.

Der Frühling ist da und damit auch der Bärlauch. Doch Vorsicht vor Verwechslung mit giftiger Herbstzeitlose oder Maiglöckchen.

Bühne frei für die Gesundheit der Zukunft: Premiere feiert am 24. März die Med.Novation. Das Digital-only-Format kombiniert virtuelle Messewelt mit Livestreams rund um innovative Gesundheitsthemen. 

Schätzungen gehen davon aus, dass rund jeder zweite Deutsche zwischen März und Mai unter der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit leidet. Neben einer intensiven Schläfrigkeit am Tag und Schlafstörungen in der Nacht gehören dazu auch Kreislaufprobleme, Gereiztheit oder Kopfschmerzen. Auch depressive Verstimmungen können auftreten. Unter einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung leiden etwa 15 % aller Erwachsenen in Deutschland.

Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres laden zu erholsamen Spaziergängen in den Wäldern und Parks ein – viele Menschen freuen sich gerade jetzt auf den Frühling und darauf endlich wieder viel öfter und länger an der frischen Luft unterwegs zu sein. Doch Achtung! Ungewöhnlich früh im Jahr warnen Gesundheitsexpertinnen und -experten vor Zecken.

Hochgerechnet mehr als 4.000 Pflegekräfte pro Jahr fehlen in Bayern durch Krankheit und Frühverrentung, davon rund 3.800 aufgrund von Krankheit und 250 durch Frühverrentung. Mit einer Verbesserung der Arbeitssituation und -organisation für das Pflegepersonal und der damit einhergehenden Absenkung der krankheitsbedingten Ausfalltage könne dem Personalmangel entgegengewirkt werden. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Pflegereportes der BARMER für Bayern. 

Treten im Homeoffice häufiger Kopf-, Nacken oder Rückenschmerzen, brennende Augen oder Konzentrationsprobleme auf, kann eine nicht optimale Ausgestaltung des Arbeitsplatzes zu Hause die Ursache dafür sein. 

In der Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Krankschreibungen wegen Grippe mehr als halbiert. Das geht aus einer Auswertung der Barmer hervor. 

Versicherte der Barmer können bis auf Weiteres auch ohne Kita- oder Schulbescheinigung Corona-bedingtes Kinderkrankengeld erhalten. Wenn sie ihr Kind aufgrund der Pandemie zu Hause betreuen müssen, reicht ein einfacher Antrag zur Auszahlung aus. 

Der erste Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres hat laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts dazu geführt, dass die Deutschen durchschnittlich ein Kilogramm zugenommen haben. Statistisch ist dies ein signifikanter Anstieg. Als Ursachen werden Bewegungsmangel und ungünstige Ernährungsgewohnheiten vermutet. 

 

Webcode dieser Seite: p015703 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 13.10.2021
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