So schützen Sie sich vor Listerieninfektion

München (01.06.2016) Derzeit beschäftigt der Fund von gesundheitsgefährdenden Bakterien in Wurstwaren, so genannte Listerien, viele Menschen in Bayern. Man kann sich nicht hundertprozentig vor einer Listerieninfektion schützen. Vorsichtsmaßnahmen vermindern das Risiko einer Erkrankung.

Daher rät die Barmer GEK in Bayern:

  • keine Rohmilch und keinen Rohmilchkäse verzehren
  • Fleisch und Fisch immer vollständig durchgaren
  • rohe und verzehrfähige Lebensmittel streng voneinander trennen
  • Kühlschranktemperatur unter minus 7 Grad Celsius halten
  • Verfallsdatum - bei verpackten Lebensmitteln – beachten

Ansteckung ist selten

Listerien können überall in der Umwelt vorkommen, zu einer Ansteckung kommt es jedoch nur sehr selten. Bei gesunden Personen treten meist nur leichte Symptome auf, wie sie beispielsweise bei einer Grippe vorkommen. Eine Gefahr stellen die Erreger nur für Risikogruppen dar, wie etwa abwehrgeschwächte Personen und Säuglinge.

Inkubationszeit bis zu 70 Tage

Kommt es durch die Listerien zu einer Erkrankung, können Symptome wie hohes Fieber und starke Durchfälle, verbunden mit einem schweren Krankheitsgefühl, auftreten. Die Inkubationszeit, das heißt der Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit, kann in einzelnen Fällen bis zu 70 Tage betragen.


Kontakt für die Presse:

Stefani Meyer-Maricevic
Landespressesprecherin Barmer Bayern
Telefon: 0800 333 004 251 131
E-Mail: presse.bayern@barmer.de

Webcode dieser Seite: p002908 Autor: Barmer Erstellt am: 01.06.2016 Letzte Aktualisierung am: 20.12.2016
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