Wo die ambulante Versorgung am teuersten ist - Bayern über dem Bundesschnitt

München, 20.09.2018 – Genau 586 Euro im Jahr kostet die ambulante ärztliche Versorgung eines Krankenversicherten in Bayern. Das geht aus dem aktuellen Barmer Arztreport hervor. "Bayern liegt im Bundesländervergleich auf Platz 4.  Im Freistaat sind die Ausgaben 4,5 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt", so Dr. Claudia Wöhler, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Bayern.

561 Euro pro Kopf für ärztliche Versorgung in Deutschland

Pro Kopf wurden in Deutschland 2016 durchschnittlich 561 Euro für die ambulant-ärztliche Versorgung aufgewendet (ohne Zahnärzte, Krankenhausbehandlungen, Arzneimittel oder anderweitige Verordnungen), im Jahr 2013 lag der entsprechende Wert noch bei 505 Euro. Die höchsten Kosten fielen mit durchschnittlich 442 Euro je Abrechnungsfall für Behandlungen bei Psychotherapeuten an. "Dabei ist zu bedenken, dass Leistungen von Psychotherapeuten nicht delegiert werden können und in der Regel fast immer einen langen Patientenkontakt voraussetzen. Daher sind Psychotherapeuten zugleich die Berufsfachgruppe mit den therapeutenbezogen geringsten Behandlungsfallzahlen", erläutert Wöhler.

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Bayern unter den Flächenstaaten auf Platz 2

"Bayern ist unter den Flächenstaaten auf Platz 2 hinter Niedersachsen", stellt Wöhler fest. "Nur die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen haben höhere Ausgaben" Für alle regionalen Auswertungen im Arztreport wurden Versicherte ihrem Wohnort entsprechend zugeordnet.

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Webcode dieser Seite: p010291 Autor: Barmer Erstellt am: 20.09.2018 Letzte Aktualisierung am: 20.09.2018
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