#ltwbw21: Wir brauchen einen Klimacheck im Gesundheitswesen

Vor fünf Jahren wurde das Pariser Klimaabkommen verabschiedet, trotzdem schreitet die Erderwärmung weiter voran. Wissenschaftler prognostizieren, dass die Durchschnittstemperatur in Deutschland bis zum Jahr 2050 um 1,0 bis 1,3 °C steigen wird. Der Klimawandel betrifft das Gesundheitssystem zweifach. Zum einen produziert das deutsche Gesundheitswesen schätzungsweise fünf Prozent der jährlichen Treibhausgase. Damit trägt es zum Aufheizen der Erdatmosphäre bei. Auf der anderen Seite stellen die zunehmende Hitze, steigende Ozonwerte und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten, etwa durch Mücken und Zecken, ein gesundheitliches Risiko dar. Aus Sicht der Barmer Baden-Württemberg sollte die künftige Landesregierung einen Runden Tisch einberufen, der einen "Klimaplan Gesundheit" entwickelt. Ziel des Klimaplans sollten konkrete Maßnahmen sein, über die wir ein umwelt– und klimafreundliches Gesundheitswesen schaffen können.

Ihre Ansprechpartnerin 

Marion Busacker

Pressesprecherin Barmer Baden-Württemberg
Telefon: 0800 333004-351130
E-Mailpresse.bw@barmer.de 

Webcode dieser Seite: p016268 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 15.12.2020
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