Silbermedaille mit elf Jahren Verspätung

Speerwerferin Christina Obergföll bekommt von Alfons Hörmann nachträglich die olympische Silbermedaille im Speerwurf

Besser spät als nie. Elf Jahre nach den Olympischen Sommerspielen in Peking bekam unsere Kollegin Christina Obergföll die Silbermedaille im Speerwurf überreicht. Die in Peking zweitplatzierte Russin war wegen Dopings nachträglich disqualifiziert worden. Damit rückte Christina Obergföll vom dritten auf den zweiten Platz vor. In einer sehr privat gehaltenen Zeremonie bekam die Offenburgerin die Medaille vom Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, überreicht. "Es war ein sehr emotionaler Moment, das hatte ich gar nicht erwartet. Und die Freude über die Silbermedaille ist auch nach elf Jahren groß", so Obergföll. Neue "alte" Dritte ist nun die Britin Goldie Sayers.

Webcode dieser Seite: p012103 Autor: BarmerErstellt am: 02.09.2019 Letzte Aktualisierung am: 02.09.2019
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