Mädchen mit Zahnlücke

Kieferorthopädie: Beratungsdefizit

Barmer baut Zweitmeinungsangebot aus

Rund 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen tragen eine Zahnspange. Laut Gesundheitsmonitor von Barmer und Bertelsmann-Stiftung sind mögliche Nachteile und Probleme bei der Behandlung bei 34 Prozent der Patienten „eher nicht“ oder „überhaupt nicht“ thematisiert worden. 61 Prozent der befragten Kinder gaben an, eher nicht oder überhaupt nicht über die Möglichkeit einer späteren oder gar keinen Behandlung aufgeklärt worden zu sein. Dabei sind die Mediziner gesetzlich verpflichtet, Alternativen aufzuzeigen. „Die Option, dass auch ganz auf eine Zahnspange verzichtet werden kann, darf dabei nicht verschwiegen werden“, sagt Barmer Landeschef Winfried Plötze.

Zweitmeinung einholen - Barmer baut Service aus

Hier kann das Zweitmeinungsverfahren der Barmer hilfreich sein, das jetzt  auch bei Zahnersatz oder bei kieferorthopädischen Behandlungen in Anspruch genommen werden kann. Der neue Barmer Service sorgt auch dafür, dass Behandlungsvorschläge durch Zahnärzte und Kieferorthopäden verständlich erklärt werden, und das kann sich rechnen. Insbesondere beim Zahnersatz gibt es viele verschiedene Behandlungsalternativen, die teilweise mit hohen Eigenanteilen für die Versicherten einhergehen. So zahlen Patienten in Baden-Württemberg bei Zahnersatz im Schnitt über 65 Prozent aus der eigenen Tasche, das entspricht 1.097 Euro.

Webcode dieser Seite: p007096 Autor: Barmer Erstellt am: 11.01.2017 Letzte Aktualisierung am: 11.01.2017
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