Endspurt für die Sozialwahl in Baden-Württemberg

Stuttgart, 7. September 2017 -  Die Mitglieder der Barmer haben in diesen Tagen die Wahlunterlagen für die Sozialwahl erhalten. Bis zum 4. Oktober haben sie nun Zeit, sich für ihre Vertreter im Verwaltungsrat, dem höchsten Beschlussgremium der Krankenkasse, zu entscheiden.

Im Verwaltungsrat nehmen die Versicherten der BARMER ihre Angelegenheiten selbst in die Hand.

Die Wahlbriefe können portofrei mit der Deutschen Post versandt, bei einer DHL-Station abgegeben oder in eine der Wahlurnen in den Barmer Geschäftsstellen eingeworfen werden. „Das Besondere an der Sozialwahl ist, dass Versicherte kandidieren, die sich ehrenamtlich im Verwaltungsrat engagieren. Der Verwaltungsrat trifft Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung, deshalb sollte jeder seine Stimme abgeben, um auf diesem Weg mitzubestimmen, wohin die Versichertenbeiträge fließen“, sagt Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der Barmer Baden-Württemberg. Der Verwaltungsrat der Barmer besteht aus 27 Versichertenvertretern und drei Arbeitgebervertretern. Das Gremium beschließt unter anderem den Haushalt sowie zusätzliche Leistungen der Krankenkasse.

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Barmer, die am 1. Mai 2017 das 16. Lebensjahr vollendet haben. Die Sozialwahl ist eine reine Briefwahl und nach Bundestagswahl und Europawahl die drittgrößte Stimmabgabe in Deutschland. Während die übrigen gesetzlichen Krankenkassen die Sozialwahl bereits im Frühjahr durchgeführt haben, zieht die Barmer jetzt nach. Grund ist die Fusion mit der Deutschen BKK zum Jahreswechsel und die Einhaltung gesetzlicher Fristen. Das endgültige Wahlergebnis wird Ende November 2017 bekannt gegeben.

Wer wird gewählt?

Die Kandidaten werden nicht einzeln gewählt, sie treten auf gemeinsamen Listen an, welche auf der Zugehörigkeit der Kandidaten zu Organisationen wie Gewerkschaften oder Versichertenvereinigungen gründen. Bei der Barmer stehen sieben Listen zur Auswahl, auf www.barmer.de/sozialwahl kann man sich über die Kandidaten und deren Ziele informieren.

Hilfen für Sehbehinderte

Blinde und Sehbehinderte Mitglieder können barrierefrei und ohne fremde Hilfe wählen. Dazu dienen eine Wahlschablone in Brailleschrift und eine Audiohilfe zum Ausfüllen des Stimmzettels. Diese Unterlagen können kostenlos beim Wahlbüro der Barmer unter der Rufnummer 0800 332060 991316 angefordert werden.

Umfrage bestätigt wichtige Rolle des Verwaltungsrates

Wie wichtig der Einfluss der Selbstverwaltung den Versicherten ist, zeigt sich an den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens respondi unter 1.012 Barmer-Mitgliedern. Demnach finden es 78 Prozent der Barmer-Mitglieder wichtig, dass der Verwaltungsrat ihrer Krankenkasse Zusatzleistungen und neue Serviceangebote beschließen und über die Finanzen entscheiden kann. Konkret nach dem Kinder- und Jugendprogramm der Barmer befragt, für welches sich der Verwaltungsrat stark gemacht hatte, antworteten 73 Prozent der Befragten, dass sie den Einsatz des Verwaltungsrates für diese Zusatzleistung für wichtig beziehungsweise sehr wichtig halten. Bei den befragten Mitgliedern, die selbst Kinder haben, liegt die Zustimmung sogar bei 82 Prozent.

Ihre Ansprechpartnerin:

Marion Busacker
Telefon: 0800 333004-351130
E-Mail: presse.baden-wuerttemberg@barmer.de

Webcode dieser Seite: p008223 Autor: Barmer Erstellt am: 07.09.2017 Letzte Aktualisierung am: 22.09.2017
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