Zahl der Masernfälle in Baden-Württemberg gestiegen

Stuttgart, 24. Mai 2017 - Am Wochenende verstarb eine 37-jährige Frau aus Essen an Masern. Aus diesem Anlass ruft die Barmer erneut auch Personen, die vor 1970 geboren wurden dazu auf, ihren Impfstatus zu überprüfen. In Baden-Württemberg sind in diesem Jahr  laut Robert Koch-Institut 38 Masernfälle gemeldet worden. Nicht viele, mag man denken, allerdings stehen dieser Zahl nur zwei Erkrankungen im selben Zeitraum des Vorjahres gegenüber. „Masern sind mitnichten eine Kinderkrankheit. Mehr als die Hälfte der Erkrankungen betreffen heute Jugendliche und Erwachsene. Bei unklarem oder unzureichendem Impfstatus gilt es, die Immunisierung schnell nachzuholen“, sagt Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der Barmer in Baden-Württemberg.

Nach Informationen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts führen Impflücken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen dazu, dass es immer wieder zu vielen Masernfällen kommt. Damit sich die hochansteckende Krankheit nicht weiter ausbreitet, übernimmt die Barmer auch für Personen, die vor 1970 geboren wurden und somit keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Impfung zu Kassenlasten haben, die Kosten. Die Schutzimpfung kann jederzeit nachgeholt werden.

Webcode dieser Seite: p007761 Autor: Barmer Erstellt am: 07.06.2017 Letzte Aktualisierung am: 28.08.2017
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