Weihnachtsdüfte können für Allergiker gefährlich werden

Stuttgart, 8. Dezember 2017 - Experten schätzen, dass mittlerweile mehr als eine halbe Millionen Menschen in Deutschland allergisch auf Duftstoffe reagieren. Im Extremfall können Duftlampen und Räuchermännchen bei ihnen Asthmaanfälle auslösen, darauf weist die Krankenkasse Barmer hin.

Weihnachten liegt in der Luft – wortwörtlich. Ob Zimt-, Orangen- oder Tannenaroma, in vielen Haushalten sorgen derzeit Duftkerzen, Öle und Räuchermännchen für den typischen Weihnachtsduft. Und angefangen von Duftspendern bis hin zu Toilettenpapier mit Spekulatiusduft bietet der Handel alles, was das Herz oder besser gesagt die Nase begehrt. Laut Barmer Baden-Württemberg ist aber Vorsicht geboten. Denn der vermeintlich angenehme Weihnachtsduft kann für Allergiker unangenehme Folgen haben. Im Extremfall können Duftlampen und Räuchermännchen bei ihnen Asthmaanfälle auslösen. Aber auch bei Nicht-Allergikern können künstliche Weihnachtsaromen die Nasenschleimhäute reizen sowie Übelkeit und Kopfschmerzen verursachen. „Duftstoffe sind häufig Verursacher von Allergien. Insbesondere Asthmatiker sollten auf künstliche Duftstoffe verzichten, auch im Kinderzimmer haben sie nichts zu suchen“, so Marion Busacker, Pressesprecherin der Barmer Baden-Württemberg.


Auf natürliche Duftstoffe setzen und regelmäßig lüften

Allergiker und Asthmatiker sollten in diesen Tagen auch beim Einkaufen und beim Bummel über dem Weihnachtsmarkt auf erste Symptome achten, da auch dort oft künstliche Duftstoffe eingesetzt werden, die zum Kauf animieren sollen. Wer zuhause auf den weihnachtlichen Duft nicht verzichten möchte, sollte diesen auf ganz natürliche Art und Weise erzeugen. Eine mit Nelken gespickte Orange etwa verströmt einen dezenten unaufdringlichen Duft. Zutaten wie Zitrone, Vanille und Rosmarin in heißem Wasser erhitzt entfalten ebenfalls weihnachtliche Gerüche und befeuchten außerdem die Raumluft.

Ihre Ansprechpartnerin:

Marion Busacker
Telefon: 0800 333004-351130
E-Mail: presse.baden-wuerttemberg@barmer.de

Webcode dieser Seite: p008677 Autor: Barmer Erstellt am: 08.12.2017 Letzte Aktualisierung am: 16.01.2018
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