Versorgung sektorenübergreifend gestalten

 

Ein wesentliches Strukturdefizit des deutschen Gesundheitssystems besteht in der diskontinuierlichen Versorgung an den Grenzen der Sektoren. Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Versuche unternommen, diese Grenzen zu öffnen. Doch die Einführung einer Vielzahl nicht aufeinander abgestimmter Regelungen hat nicht zur Lösung des grundlegenden Problems geführt: Weiterhin bestehen in den Sektoren völlig unterschiedliche Regelungsrahmen. Anstatt die Versorgung systemweit zu optimieren, werden weiterhin nur partikulare, den Sektorenlogiken folgende Einzelmaßnahmen verfolgt. Notwendig ist eine sektorenübergreifende und am Patientennutzen ausgerichtete Versorgung. Die Barmer hat vor diesem Hintergrund Vorschläge zur Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Versorgung entwickelt und stellt sie nachfolgend in zehn Punkten dar.

Download 10-Punkte-Papier der Barmer

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