Pflegehilfsmittel

Um die Pflege daheim zu erleichtern und eine selbstständigere Lebensführung in der Häuslichkeit zu ermöglichen, übernimmt die Barmer Pflegekasse die Kosten für Pflegehilfsmittel wie Hausnotrufsysteme. Der Anspruch besteht für Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 bis 5.

Pflegehilfsmittel

Für die Pflege im häuslichen Umfeld werden oftmals bestimmte Hilfsmittel benötigt - Pflegebett, Rollstuhl, Gehhilfen und anderes. Pflegehilfsmittel erleichtern zum Beispiel die Körperpflege oder die Mobilität. Meist wird bereits im Rahmen der Begutachtung der Bedarf an Hilfsmitteln überprüft und eine Empfehlung an die Barmer Pflegekasse gegeben.

Welche Leistungen gibt es?

Pflegehilfsmittel werden meist leihweise zur Verfügung gestellt. Ist das Hilfsmittel keine Leihgabe, muss sich die Empfängerin oder der Empfänger an den Kosten beteiligen. Der Eigenanteil beträgt in der Regel 10 Prozent, höchstens jedoch 25 Euro. Pflegebedürftige bis zum Ende des 18. Lebensjahres müssen keine Zuzahlung leisten. Bei sogenannten Einmalartikeln - dazu zählen etwa Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel - übernimmt die Barmer Pflegekasse die Kosten in Höhe von bis zu 40 Euro im Monat.

Eine Befreiung von der Zuzahlung zu Pflegehilfsmitteln ist möglich, falls die jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt die Zuzahlungsgrenze unterschreiten. Beratung und Informationen hierzu gibt es in Ihrer Barmer Geschäftsstelle.

Textnachweis

  • Autorin: Laura Egbert, Barmer Pflegekasse
  • Qualitätssicherung: Ingrid Drolshagen, Barmer Pflegekasse

Literatur

  • SGB XI - Elftes Sozialgesetzbuch - Soziale Pflegeversicherung
  • Gemeinsames Rundschreiben des GKV- Spitzenverbandes zu den leistungsrechtlichen Vorschriften nach dem Stand vom 22.12.2016
Webcode dieser Seite: s050057 Autor: Barmer Erstellt am: 30.07.2014 Letzte Aktualisierung am: 28.12.2016
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