Das passiert während der Begutachtung

Die Pflegebegutachtung findet in Form eines Hausbesuches statt und nimmt ca. eine Stunde in Anspruch. Je nach Situation kann diese Zeit variieren.​ Dabei wird ein Laptop zur Dokumentation genutzt.

Im Mittelpunkt des Besuches steht das Gespräch mit der pflegebedürftigen Person. So bekommt die Gutachterin bzw. der Gutachter wichtige Informationen über die vorhandenen Fähigkeiten und kann sich ein Bild von der aktuellen Situation machen. Sofern die pflegebedürftige Person die Begutachtung nicht ohne Unterstützung bewältigen kann, werden die Angehörigen mit einbezogen. Ansonsten werden sie allerdings meist nur am Rande, eventuell auch gar nicht befragt. Gegebenenfalls werden sie gebeten, einzelne Hilfestellungen aus ihrem Alltag zu demonstrieren.

Dies bedeutet nicht, dass die Leistungen und Belastungen der Pflegepersonen von den Gutachterinnen und Gutachter nicht wahrgenommen werden. Im Rahmen der Pflegebegutachtung soll jedoch die Selbstständigkeit der hilfsbedürftigen Person beurteilt werden. Daher liegt das Hauptaugenmerk auf ihr.

Generell gilt jedoch: Sprechen Sie die Gutachterin oder den Gutachter bei Fragen direkt vor Ort an. Das können zum Beispiel Fragen zum Ablauf oder zur Einschätzung der Situation sein.​

TIPPS:

  • Warten Sie mit dem Beginn der Begutachtung ruhig, bis alle Personen anwesend sind. ​
  • Sagen Sie der Gutachterin oder dem Gutachter im Vorfeld, dass Sie eine Liste mit Fragen vorbereitet haben, die Sie im Laufe der Begutachtung gerne mit ihr oder ihm durchgehen möchten.
Webcode dieser Seite: s050162 Autor: Barmer Erstellt am: 19.12.2017 Letzte Aktualisierung am: 19.12.2017
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