Familie schneidet Gemüse

Fastenzeit und Ernährungsumstellung

Im Rahmen der diesjährigen Fastenzeit findet am 7. März 2016 der „Tag der gesunden Ernährung“ statt. Zeit, um den eigenen Lebensstil zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern? Wir klären auf.

Zu viel, zu fettig, zu unregelmäßig oder zu einseitig – aufgrund mangelnder Zeit und Stress achten wir nicht immer auf eine gesunde Ernährung. Die Fastenzeit hat auch in diesem Jahr wieder am Aschermittwoch (10.02.) begonnen und endet in der Nacht von Karsamstag (26.03.) auf Ostersonntag. Sie ist eine gute Gelegenheit, die eigenen Essgewohnheiten zu überdenken.

In diesem Jahr steht der „Tag der gesunden Ernährung“ unter dem Motto „Onkologie“ (Krebswissenschaft). Denn tatsächlich spielt der Faktor Ernährung auch während und nach der Tumortherapie eine Rolle. Eine ausgewogene Kost kann ungewollte Nebenwirkungen mildern und sich günstig auf das Wohlbefinden auswirken. Der Verband für Ernährung und Diätetik e.V. initiiert den „Tag der Ernährung“ zur umfassenden Aufklärung bestimmter Themengebiete und erreicht mit der großen Anzahl an teilnehmenden Unternehmen und Institutionen Tausende von Verbrauchern.

Ernährungsumstellung mit positiver Langzeitwirkung

„Nach der Ernährungsumstellung sind meine Werte wieder gesunken. Der Blutzuckerwert ganz erheblich, der Cholesterinwert geringfügig", bestätigt auch der betroffene Patient Heinrich in seinem Erfahrungsbericht bei der Gesundheitsinformation.

Viele Menschen nutzen die Fastenzeit zum Einstieg in eine gesündere Lebensweise und verzichten auf Lebensmittel wie Süßes, Fleisch, Alkohol und Zigaretten. Die radikalste Methode des Fastens ist der komplette Verzicht auf feste Speisen. „Das strenge Fasten ist nicht für jeden geeignet. Da keine Energie aufgenommen wird, verliert der Körper schnell an Wasser, Muskeln und Fettgewebe“, erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer. Wichtig ist insbesondere: Viel trinken! Oftmals wird das Fasten zum Abnehmen genutzt, allerdings ist der berühmte Jojo-Effekt garantiert, wenn die Ernährung anschließend wieder nach alten Gewohnheiten fortgesetzt wird.


Fasten ist nicht immer sinnvoll – die Ernährungsumstellung schon

In vielen Fällen ist es besser, vor dem Fasten mit dem Arzt Rücksprache zu halten. Das betrifft in erster Linie Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, chronisch krank oder Diabetiker sind. Haben Sie sich zum Fasten entschieden, ist die Zeit danach entscheidend: Sie sollten möglichst weiterhin Ihre Speisen frisch zubereiten, zu hochwertigen Lebensmitteln greifen – und die Mahlzeiten bewusst zu sich nehmen.

Finden Sie im Barmer Online-Ratgeber Informationen rund um das Thema Ernährung. Denn: Gesundes Essen lässt sich lernen – einfach und unkompliziert.

Qualitätssicherung:

  • Dr. Utta Petzold, Ärztin bei der Barmer

Quelle:

Weiterführende Informationen:

Webcode dieser Seite: a001064 Autor: Barmer Erstellt am: 16.02.2016 Letzte Aktualisierung am: 07.12.2016
Nach oben