Neue Fitnesstrends 2016

Wird Ihnen Joggen auf Dauer zu langweilig? Dann probieren Sie doch einmal Bokwa, Pilardio, HIT oder Faszientraining. Auf der Fitnessmesse Fibo wurden letzten Monat die neuesten Fitnesstrends vorgestellt. 

Frau trainiert mit Gewichten

Fitness-Tracker nach wie vor der Fitnesstrend 2016

Tragbare Fitness-Technologien, die zu mehr Aktivität motivieren und Körperwerte messen, führen auch 2016 die Fitnesstrends an. Digitale Fitness-Tracker und Sportuhren sind ebenso beliebt wie moderne Fitness-Apps. Viele Sportler nutzen sie, um einen guten Überblick über die tägliche Bewegung zu erhalten und den Blick auf die eigene Gesundheit zu schärfen. Denn die Analyse von Daten wirkt motivationssteigernd. Man bewegt sich bewusst mehr und wird fitter. Auch die BARMER hat den digitalen Trend erkannt und bietet Ihren Versicherten zum Beispiel die praktische FIT2GO-App.

Neue Sportarten: Bokwa und Pilardio

Als wahrer Kalorienkiller gilt Bokwa – eine Mischung aus Kickboxen und dem afrikanischen Kwaito-Stammestanz. In Tanz- und Boxbewegungen werden Buchstaben, Zahlen und Zeichen ausgeführt, die ein Trainer vorgibt. Man kann diese dann auf individuelle Weise interpretieren und das eigene Tempo bestimmen. So wird vor allem die Fettverbrennung angekurbelt, aber auch Koordination und Ausdauer verbessert. Für viel Abwechslung sorgen auch neue Workout-Kombinationen wie Pilardio. Es verbindet kräftigende Pilates-Übungen mit schweißtreibenden Cardio-Elementen aus Aerobic, Jazz Dance und Ballett. was nicht nur die Muskulatur streckt, sondern für optimale Fettverbrennung sorgt. Pilardio trainiert dadurch zugleich Kraft und Kondition Koordination, mobilisiert die Wirbelsäule und verbessert die Körperhaltung.

Fitnesstrend Faszientraining

Das Faszientraining ist der neueste Trend aus dem Profisport und vor allem gut für das Bindegewebe. Man rollt dabei Arme, Beine, Rücken oder Po über eine harte Schaumstoffrolle. Dies kann anfangs etwas wehtun, glättet aber verhärtete und verklebte Faszien. Dieses Millimeter-dünne Netzwerk aus kollagenem Bindegewebe hält unsere Knochen, Muskeln und Sehnen zusammen. Mit dem eigenen Körpergewicht wird über die Faszienrolle gleichmäßig und langsam Druck auf das Gewebe ausgeübt, was dadurch tief unter der Haut massiert wird. So können sich Verklebungen lösen, die beispielsweise als Ursache zahlreicher Beschwerden im Rücken- oder Schulterbereich gelten. Ist eine größere Beweglichkeit erwünscht, kann das Rollen die unmittelbare Wirkung herkömmlicher Dehnungen vergrößern. Und ist mehr Schnelligkeit das Trainingsziel, kann diese durch zügigere Rollbewegung erreicht werden.

HIT-Training

Sie sind fit, haben aber nicht viel Zeit für Sport? Dann ist das High Intensity Training, kurz HIT, vielleicht genau richtig. Es stammt ursprünglich aus dem Kraftsport und verspricht maximalen Trainingserfolg bei minimalem Zeitaufwand. Denn es wechseln sich 30 Minuten lang hochintensive Belastungen mit kurzen Regenerationsphasen ab. Die Idee bei HIT ist, dass die Muskeln in möglichst kurzer Zeit bis zur absoluten Erschöpfung trainiert werden. Fachleute sprechen hier von intensiven Reizen. Verglichen mit üblichen Workouts soll die Muskulatur so leichter gekräftigt und Fett schneller reduziert werden. Da das HIT-Training eine hohe Belastung für den Körper darstellt, ist es für Sporteinsteiger eher ungeeignet und sollte grundsätzlich nicht öfter als zwei- bis dreimal pro Woche erfolgen. 


Qualitätssicherung:

  • Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler

Quellen:

Weiterführende Informationen:


Webcode dieser Seite: a001124 Autor: Barmer Erstellt am: 10.05.2016 Letzte Aktualisierung am: 07.12.2016
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