Frau schminkt sich für Karneval

Karneval: Planung mit Köpfchen

Damit Ihnen und Ihren Kindern die Karnevalstage nicht unter die Haut gehen, erklären wir, wie Sie sich und Ihre Kinder für die fünfte Jahreszeit wappnen und der anstehenden Grippewelle entgehen.

Jecken und Narren machen sich bereit für die fünfte Jahreszeit – und diese soll vor allem eines werden: bunt. Damit die Karnevalsschminke nicht zum juckenden Spaßverderber wird, sollten vor allem Allergiker die Liste der Inhaltsstoffe genau studieren. Es empfiehlt sich außerdem, die Schminke ein paar Tage vorab einmal testweise in der Ellenbeuge aufzutragen. Besonders die empfindliche Kinderhaut reagiert manchmal allergisch auf die Gesichtsfarben. Nicht ausreichend gekennzeichnete Produkte sollten besser vermieden werden.

Karneval: Schminke und entsprechender Hautschutz

Bei Kindern gilt: Vor dem Auftragen kann eine fetthaltige Kindercreme die Hautverträglichkeit der Schminke unterstützen. Menschen mit eher fettiger und empfindlicher Haut sollten besser zur wasserlöslichen Theaterschminke greifen. Diese ist hautverträglicher und atmungsaktiver. Außerdem lässt sie sich einfacher entfernen. Grundsätzlich sollten großflächige Make-up-Masken – speziell auf Fettbasis – baldmöglichst entfernt werden. Unter der fetthaltigen Schicht können sich Bakterien bilden. Speziell bei Akne-Patienten kann sich dadurch das Hautbild verschlechtern. In Bezug auf Schwermetalle und sonstige unerwünschte Inhaltsstoffe gelten Karnevalsfarben als unbedenklich, das haben die Tester von Stiftung Warentest geprüft.


Erkältungskrankheiten an Karneval vermeiden

In der feucht-fröhlichen Jahreszeit haben auch Grippe und andere Erkältungskrankheiten Hochkonjunktur. Im dichten Gedränge und in überfüllten Räumen können sich Viren leicht in der Luft ausbreiten. Eine Grippeimpfung sollte bis 14 Tage vor Karneval erfolgen, um die vollständige Wirkung entfalten zu können. Dies kann besonders bei älteren Menschen, Schwangeren ab dem vierten Monat und Kindern sinnvoll sein. Auch regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfizieren vermindern das Ansteckungsrisiko.

Die BARMER informiert Sie im Ratgeber darüber, wie Sie mit Impfen Krankheiten gezielt vorbeugen. Finden Sie bei uns außerdem weitere hilfreiche Informationen für Ihre Gesundheit.

Qualitätssicherung:

  • Dr. Utta Petzold, Ärztin bei der BARMER

Quelle:

Weiterführende Informationen:

Webcode dieser Seite: a001041 Autor: Barmer Erstellt am: 20.01.2016 Letzte Aktualisierung am: 07.12.2016
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