Ein lachender Mann stützt sich auf einen Staubsauger.

Frühjahrsputz: Auch gut für die Seele

Der Frühling trägt immer den Zauber eines Anfangs in sich. Doch so schön morgendliches Vogelgezwitscher und erste Blütenknospen auch sind – der Frühjahrsputz ist alles andere als beliebt. Frisch gewaschene Gardinen und aufgeräumt Schränke vertreiben jedoch nicht nur der Muff des Winters. Besonders Allergiker profitieren von staubfreien Zimmern. Und auch der Seele tut so ein Großputz gut.

Staubfrei: Vorteil für Allergiker

Die vielen Pollen, die sich im Staub auf den Fensterbrettern sammeln, zählen ebenso wie Tierhaare zu Allergenen, die bei bestimmten Menschen unangenehme Reaktionen auslösen können: Allergischer Schnupfen, Juckreiz, tränende Augen – die Liste der Allergie-Symptome ist lang. Keine Frage, eine „staubarme“ Wohnung ist für Allergiker besonders erstrebenswert. Schwierig ist nur, dass auch beim Putzen ständig der Staub mit den Allergenen aufgewirbelt wird. Doch wie will man den Staub von den Sofapolstern saugen, ohne Pollen und Co. allzu nahe zu kommen? Die beste Lösung wäre tatsächlich, wenn jemand anders diese Aufgabe übernehmen könnte. Ist das nicht möglich, hilft der richtige Staubsauger. Es gibt spezielle Sauger mit Wasser- oder HEPA (High Effiiency Particulate Air)-Filter, die dafür geeignet sind. Ansonsten gilt es, den Staub beim Wischen und Schrubben immer zu binden, damit er sich nicht wieder an anderer Stelle in der Wohnung ansammeln kann. Das kann herkömmlich mit Feuchtwischen erfolgen oder aber mit Putzgeräten, die die Staubpartikel durch elektrostatische Aufladung anziehen. Hiermit können allerdings nur trockene, lose haftende Verschmutzungen beseitigt werden.

Aufräumen tut der Seele gut

Für die Seele sind Saubermachen und Aufräumen im Frühjahr eine regelrechte Befreiung. Zum einen fühlt man sich in der glänzenden Wohnung gleich viel wohler. Und obendrein ist es ein motivierendes Gefühl, den Frühjahrsputz geschafft zu haben. Wer es zudem fertigbringt, sich beim Aufräumen von Altem zu trennen, wird sprichwörtlich aufblühen und durchatmen können. Dinge zu verschenken, die man nicht mehr braucht oder mag, schafft nicht nur in der Wohnung Platz, sondern bewirkt auch gedanklich Raum, beispielsweise für eine neue Ausrichtung der eigenen Ziele, für neue Interessen und andere Perspektiven. Und natürlich ist es eine nachhaltige Methode, aussortierte Gegenstände Menschen zu geben, die sie gebrauchen können.

Tipps, um sich von alten Dingen zu befreien

Im Prinzip hilft ein einfaches Vorgehen mit drei einfachen Fragen, um sich von alten Lasten zu befreien. Halten Sie den Gegenstand, der aussortiert werden soll, in der Hand oder betrachten Sie ihn und stellen Sie sich die folgenden Fragen: Wird er noch gebraucht oder kann er aussortiert werden? Wenn Sie den Gegenstand definitiv aufheben wollen, stellt sich die Frage, warum er aufgehoben werden soll. Zu guter Letzt fragen Sie sich, was Sie alles mit dem neu gewonnenen Platz machen könnten. Füllen Sie ihn mit was Altem, was Neuem oder lassen Sie ihn einfach leer?

Wer beim Aufräumen den Anfang nicht findet oder sich im Überschwang verzettelt, kommt mit räumlich und zeitlich begrenzten Aufgaben meist besser voran: „Heute sortiere ich zwanzig Minuten die Kommode im Schlafzimmer!“ Das ist meist erfolgversprechender und damit motivierender, als das ganze Zimmer auf einmal aufzuräumen. Und wenn man sich doch einmal nicht ganz sicher ist, ob der Brotbackautomat oder die rote Bluse noch gebraucht werden oder weggegeben werden können, hilft dieser Tipp: Die guten Stücke kommen einfach in einen Karton, der in der Abstellkammer oder im Keller verschwindet. Alles, was nach einem Jahr noch immer dort liegt, kann getrost verschenkt werden.

Textnachweis

Autor: Andrea Himmelstoß, Das Texthaus

Qualitätssicherung: Dr. Utta Petzold, Ärztin


 

Webcode dieser Seite: a002948 Autor: BarmerErstellt am: 19.03.2019 Letzte Aktualisierung am: 19.03.2019
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