Böller an Silvester: Vorsicht ist das A und O

Das Feuerwerk ist das Highlight der Silvesternacht. Heuler, Böller und Raketen funkeln in der Nacht und verursachen gleichzeitig Lärm. So gehen Sie richtig mit Böllern um und schützen sich.

Silvesterfeuerwerk

Um das neue Jahr gesund und unverletzt zu starten, ist in erster Linie der richtige Umgang mit dem Feuerwerk wichtig. Grundsätzlich sollten Raketen nicht in der Nähe von Personen gezündet werden. Zudem gilt es, sich nach dem Zünden rasch zu entfernen. Ein Sicherheitsabstand von mindestens fünf Metern ist ratsam. Verbandszeug für leichte Verletzungen sowie die Notrufnummern sollten ebenfalls schnell zur Hand sein.

Heuler, Böller und Fontänen – Verletzungen an Silvester vorbeugen

Nicht zu verachten ist der Lärm, den die Silvesterknaller erzeugen. Manche Feuerwerkskörper verursachen einen Schalldruckpegel von mehr als 160 Dezibel – das ist mehr als bei einem Düsenjet. Bei solchen Böllern ist es wichtig, einen Sicherheitsabstand von mindestens zehn Metern einzuhalten. Einen passenden Ohrschutz für Ihre und die Ohren Ihrer Kinder finden Sie im Fachgeschäft für Hörakustik. Auch durch unkontrollierte Explosionen von Böllern zeigen sich Mediziner immer wieder alarmiert. Dr. Marc Phillip Muhl, Chefarzt der Handchirurgie im Klinikum Wedel, warnt in diesem Zusammenhang vor dem unsachgemäßen Gebrauch. Die Folgen können schwere Verletzungen wie abgerissene Finger oder Verbrennungen sein.

Bei Verletzungen mit Böllern richtig handeln

Sollten nach der Silvesternacht Symptome wie Geräusche in den Ohren auftreten, rät Prof. Dr. Roland Laszig, Ärztlicher Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg dazu, unmittelbar einen HNO-Arzt aufzusuchen. „Etwa 8.000 Deutsche tragen jährlich zum Jahreswechsel Schädigungen ihres Gehörs davon. Die meisten in Form eines sogenannten Knalltraumas. Die Symptome klingen zwar häufig ab, doch in vielen Fällen bleibt das Gehör für Monate, Jahre oder sogar lebenslang geschädigt" – so Laszig. Der Gang zum Arzt sei in jedem Fall ratsam.

Bei Notfällen wenden Sie sich an den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112. 

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Webcode dieser Seite: a000985 Autor: Barmer Erstellt am: 16.12.2015 Letzte Aktualisierung am: 12.12.2016
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